Beiträge von tuberides1

    Am Gründonnerstag war es endlich soweit: wir fuhren ins niederländische Wassenaar in der Nähe von Den Haag und Leiden. Nicht, um an den Strand zu gehen, sondern um das wohl beste Bad der Niederlande zu besuchen: das Tikibad im Freizeitpark Duinrell! Da es in Holland keine Osterferien gibt, war es richtig leer im Bad. Einen Tag später begann dann die Hauptsaison; der Freizeitpark wurde geöffnet. Dann wäre es allerdings um einiges teurer geworden!


    Die Preisstaffelung ist kompliziert: in der Zeit, in der der Freizeitpark geöffnet ist (April bis Oktober, glaube ich) muss man ein Kombiticket (Tikibad + Freizeitpark) lösen. Erst abends ab 17 Uhr, wenn der Park geschlossen ist, kann man das Tikibad einzeln bezahlen. Im Winter (bis April) kann man auch nur das Tikibad lösen. So verdient sich Duinrell eine ganze Menge, wenn man im Sommer mal einen Tag ins Tikibad möchte.


    Hier nun endlich der Fotobericht mit viel mehr und besseren Fotos als beim letzten Mal. Onrides gibt es auch neue!



    Nach ein paar Minuten Fußweg durch den geschlossenen Freizeitpark (es war wirklich gruselig, kein Mensch da und permanent lief solche Musik über Lautsprecher) kamen wir dann am Tikibad an. Bereits von außen erkennt man den riesigen Rutschenturm:



    Der Eingang ist schlicht und einfach gehalten:


    Kasse und Drehkreuz zu den Umkleiden:


    Umkleiden und Schränke:


    Hier wird sogar von Bademeistern darauf geachtet, dass man nicht mit Straßenschuhen den Barfußbereich betritt. Tut man es doch, so hört man direkt: "Hey! No shoes here! No shoes!"


    Wenn man das Bad durch die (gemischten!) Duschen betreten hat, steht man im Bad. Auf der rechten Seite sieht man dann die in holländischen Bädern oft anzutreffenden kostenpflichtigen Dampfkabinen:


    Eine Etage höher gibt es eine Gastronomie:


    Das Wellenbecken:


    Auf der rechten Seite erkennt man bereits einen Teil der neuen Rutsche:


    Im Mai 2010 soll diese Rutsche eröffnen. Es handelt sich um eine Steilrutsche, die mit einem Raketenstart (wie bei den Loopingrutschen) beginnt. Die Rutsche wird zwar nur 16 Meter lang, dafür werden aber 7 Meter Höhe zurückgelegt bei einem Winkel von 70°! Gestaltet wird diese Rutsche wie ein Wasserfall und der obere Teil wird eine gläserne Röhre.


    So sieht die Rutsche bisher aus:


    Aufgrund der Bauarbeiten an der Rutsche war der "Pelikaan Duik" leider geschlossen:


    Diese Rutsche ist einfach nur eine kurze Steilrutsche, welche einige Meter über dem Wasserspiegel endet:


    In der Mitte das Landebecken der besagten Rutsche und vorne das Erlebnisbecken:


    Es gibt auch ein Ganzjahres-Außenbecken:


    Weiter hinten startet der Lazy River, ein "Wild"wasserkanal:


    Hier muss man sich anstellen und einen Reifen ergattern:


    Der Lazy River ist richtig lang. Teilweise liegt er außen, wobei er dann überdacht ist:


    Verlauf:


    Der Kanal führt nicht nur nach draußen, sondern auch durch das ganze Bad hindurch:


    Durch den Wasserdruck wird man (langsam!) vorwärts getrieben, auch durch diese dunkle Grotte:


    Das war nur zum Eingewöhnen. Jetzt geht es zu den Rutschen! Die erste Rutsche startet in der ersten Etage:


    Der Cannon Ball! Man wirft sich in die Rutsche und weiß nicht wo man hinrutscht, denn die Röhre verläuft durch den Boden:


    Ampel und Monitor:


    Was für eine sinnlose Kombination! Die Ampel ist auf 20 Sekunden eingestellt. Viel zu lange, denn schon nach 1 - 2 Sekunden ist man unten aus der Rutsche raus...


    Die Rutsche ist mit 6 Metern zwar kurz, aber sehr lustig:


    Man wird nämlich am Ende nach oben katapultiert und fliegt dann mehrere Meter durch die Luft, bevor man im Eintauchbecken landet:


    Über die blaue Treppe gelangt man in den großen Rutschenturm zu vier Rutschen:


    Die heftigsten Rutschen im Turm sind zweifelsohne die Turbos "Blits" und "Flits":


    Außenansicht (Blits: grün, Flits: blau):


    Einstiege:


    Es gibt hier keine Drehkreuze, sondern nur Ampeln. Und diese sind nur zeitgesteuert. Es gibt nicht einmal einen Monitor o.Ä.! Was würde der TÜV dazu sagen?


    Einstieg Blits:



    Obwohl die Rutsche nicht besonders steil ist, wird man hier verdammt schnell. In den Kurven wird man richtig in die Bahn gedrückt und bekommt starke G-Kräfte zu spüren. Die letzten Meter der Rutsche sind dunkel und man beschleunigt noch einmal. Eine Top Rutsche!



    Links neben Blits startet die Turborutsche Flits. Man sieht bereits, dass diese weitaus steiler ist:



    Flits ist weitaus schneller als Blits, nur ist hier der Unterschied, dass man am Ende langsamer wird und nicht noch einmal beschleunigt. Auch Flits ist am Ende kurz dunkel.


    Beide Rutschen enden nebeneinander in einem sehr langen Auslaufbecken:


    Flits ist 86 Meter lang, Blits 70.


    In derselben Etage wie die Turborutschen starten auch die beiden Röhrenrutschen, welche im Dezember 2009 komplett erneuert wurden:


    Einstieg der Super Slide:


    Die Super Slide ist eine sehr schnelle Röhrenrutsche mit vielen Richtungswechseln, Jumps und Drops. Man kann hier mehr Geschwindigkeit aufbauen als auf so mancher Turborutsche hierzulande. Ist man zu schnell, so wird man an die Wände der Röhre gedrückt, wo kein Wasser mehr fließt - und das ist sehr unangenehm! Trotzdem eine sehr lustige und schnelle Rutsche, welche mit 108 Metern auch recht lang ist.


    Links daneben startet die 116 Meter lange Family Slide:


    Ja, richtig, eine Familienrutsche - doch auch diese ist ziemlich flott! Diese Rutsche darf als einzige auch zu zweit benutzt werden.


    Beide Rutschen von unten:


    Die Rutschen enden in einem normalen Wasserbecken, welches für manche Rutscher etwas zu kurz ist:


    Im selben Rutschenturm - allerdings nur über die grüne Treppe erreichbar - liegen die beiden Black Holes Moonlight und Starfright:


    Zuvor muss man sich am Auslaufbecken der beiden Rutschen anstellen und auf einen Doppelreifen warten. Denn nur damit ist die Benutzung erlaubt. Die Reifen sind verdammt schwer und es ist ziemlich anstrengend, diese 17 Meter in die Höhe zu schleppen.


    Die Einstiege der Rutschen sind mit Glasfaserlichtern beschriftet und befinden sich in einem komplett dunklen Raum:


    Beide Rutschen haben je am Anfang und Ende einen Wasserfall. Diese Wasserfälle haben einen ernormen Wasserdruck und sind nicht besonders angenehm. Die Rutsche Moonlight ist 148 Meter lang und hat nur wenige Effekte (Sternenhimmel, Leuchtpunkte und ein bisschen Geblink); Starfright ist 140 Meter lang und bietet rote Blinklichter, Disco-Effekte und am Ende rotierende Lauflichter. Beide Rutschen haben jedoch auch komplett dunkle Passagen mit unerwarteten Richtungswechseln und Jumps, wodurch man die Orientierung auf jeden Fall verliert. Zwei wirklich spitzenmäßige Black Holes!



    Auslaufbecken der beiden Black Holes:


    Auch hier führt der Lazy River herum:


    Doch das war noch lange nicht alles! Zwei weitere, sehr heftige Rutschen starten von einem separaten Turm aus:


    Tyfoon und Cycloon!


    Tyfoon ist eine weiße, 87 Meter lange Hochgeschwindigkeitsrutsche mit G-Kräften, welche seit 2007 die alte Trichterrutsche Tornado ersetzt. Cycloon ist die wohl beliebteste und eine der heftigsten Rutschen des Bades: die berühmt-berüchtigte Trichterrutsche, 2007 ebenfalls erneuert.



    Kommen wir zuerst zum Tyfoon:


    Einstieg:



    Am Anfang ist man nicht besonders schnell, doch dann kommt ein steiler Drop nach unten in Richtung Gebäude. Dann schießt man durch diese spiralförmige Anordnung:


    Hier werden so starke Kräfte spürbar, dass man danach nur noch Sterne sieht. Man wird richtig stark in die Bahn gedrückt, sodass man keine Luft mehr bekommt. Sehr heftig und fast schon unangenehm!


    Da man an die Seitenwände der Rutsche gepresst wird, wird die Röhre permanent mittels Wasserdüsen mit Wasser benetzt:


    Auslaufbecken:


    Direkt gegenüber von Tyfoon startet die Trichterrutsche Cycloon:


    Einstieg:


    Die Rutsche sieht nicht besonders schnell oder steil aus, doch das täuscht. Nach der ersten Kurve rutscht man kontinuierlich bergab in Richtung Erdboden und wird immer schneller - höllisch schnell! Ich würde sogar behaupten, dass es mit Flits die schnellste Rutsche des Bades ist.


    Die 56 Meter lange Röhre:


    Wenn man die Kurve passiert hat, schießt man in den Trichter:


    Im Trichter dreht man sich ein paar Mal. Leider sind die Nähte derart schlecht verarbeitet, dass man nach jedem Rutschvorgang einen roten Rücken hat - auch, wenn man nur wenige Runden im Trichter schafft.


    Der Rundenrekord ist derzeit 8 Runden, ich habe gerade einmal 4 geschafft...


    Wenn man sich ein paar Mal gedreht hat, wird man natürlich langsamer und fällt dann durchs Loch ins Wasser:


    Man fällt übrigens komplett unkontrolliert! Mal kopfüber, mal mit den Füßen zuerst. Darauf hat man keinen Einfluss.


    Das Landebecken, direkt neben Cannon Ball:


    Um den Trichter wurde der sogenannte Catwalk gebaut, sodass Zuschauer von oben in den Trichter blicken können (herrlich die Gesichter, als ich mit der Kamera in den Trichter geschossen bin :D )


    Nochmal Tyfoon und Cycloon auf einen Blick:


    Und das war auch schon unser "kleiner" Tagestrip nach Holland. Es war so leer wie noch nie dort: kaum Wartezeiten an den Rutschen und viele Gelegenheiten, Fotos zu schießen. Das Personal war wie immer nett und aufmerksam zugleich und ich durfte überall fotografieren. Ganz billig ist das ganze zwar nicht (17,50 € p.P.), doch es hat sich gelohnt. Ich würde jederzeit wieder hinfahren - nur sind 220 Kilometer doch eine ganze Menge für einen Tagesausflug...


    Das Lagunen-Erlebnisbad liegt in Willingen im sogenannten Upland, dem hessischen Teil des Hochsauerlandes. Von Brilon Wald (NRW) fährt die "Kurhessenbahn" nach Willingen bzw. Korbach. Vom Bahnhof Willingen ist der Fußweg zum Schwimmbad problemlos zu bewältigen und verlaufen kann man sich auch nicht, da es überall ausgeschildert ist.


    Parkplatz und im Hintergrund die Berge des Uplands:


    Der hier zu sehende Schnee ist zwar künstlich, doch streckenweise lagen durchaus noch echte Schneereste am Wegesrand!


    Eingang zum Bad:


    Kassenbereich mit Palme und Bambushütte:


    Die Umkleiden:


    Und die Schränke:


    Abschließen lassen sich die Schränke mit dem Chip Coin. Sie sind auch ausreichend groß. Allerdings sind etwas zu wenige Umkleiden vorhanden. Es war zwar richtig leer im Bad, aber wenn es voll wird, könnte es etwas eng werden.


    Das Schwimmbad ist ziemlich klein - und dafür ziemlich teuer! Über 11 Euro kostet eine 4-Stunden-Karte für Erwachsene. Kleines Erlebnisbecken:


    Hier gibt es einige angenehme Massagedüsen:


    Überquert werden kann das Becken mit einer schönen Holzbrücke:


    Hinten befindet sich dann ein Durchschwimmkanal nach draußen:


    In einer Grotte ist außerdem dieser richtig große und angenehme Whirlpool untergebracht:


    In einem anderen Teil des Schwimmbades - es scheint ein neuerer Bereich zu sein - gibt es ein 25-Meter-Solebecken:


    Es ist das größte Becken des Bades und hat einige Attraktionen wie Massagedüsen und Schwallduschen:


    Wenn man eine Treppe hochgeht, kommt man zu dieser Infrarot-Wärmekabine, welche man nur textilfrei, aber dafür kostenlos nutzen darf:


    Hinter einer Glastür befindet sich ein schöner Kinderbereich:


    Fotos im Kinderbereich sind immer schwierig, daher nur die wenigen Fotos. Es gibt noch ein Aquarium und eine kleine Edelstahl-Rutsche im Kinderbereich.


    Sogar hier kann man nach draußen in einen ganzjährig nutzbaren Bereich:


    Seit 2005 ist das Bad um eine Attraktion reicher: um den "Aqua-Rutschenpark"!


    Die alte GfK-Rutsche, die von einem separaten Turm startete, war leider mittlerweile nicht mehr da. Aus Fotos geht aber hervor, dass auch nach der Eröffnung der neuen Rutschenanlage die alte Rutsche weiterhin in Betrieb war.


    Jetzt aber zu den neuen Rutschen. Alle drei Rutschen sind aus Edelstahl und von Wiegand. Die längste Rutsche ist diese:


    Aufstieg zur Rutsche:



    Der Einstieg in mehr als 11 Metern Höhe:


    Oben im Turm ist noch massenhaft Platz. Vielleicht kommt ja irgendwann noch eine Rutsche an den Turm.


    Verlauf der Rutsche in einer Doppel-Acht:


    Rutsche von innen:


    Wie von Edelstahl-Rutschen gewohnt, ist die Rutschenoberfläche sehr glatt und man wird schön herumgeschleudert. Leider ist die Rutsche nicht besonders schnell, dafür aber mit 119 Metern schön lang!


    Auslaufbecken:


    Die zweite Rutsche der Anlage ist die Black Hole:



    Die Rutsche startet in 4,5 Metern Höhe. Einstieg:


    Ampel:


    Sowohl an der Black Hole als auch an der großen Rutsche schaltet die Ampel immer nur ganz kurz auf Grün, jede Grünphase dauert nur den Bruchteil einer Sekunde. An der Black Hole gibt es aber kaum Wartezeiten, da die Rotphase ebenfalls ziemlich kurz ist.


    Verlauf der Rutsche:


    Am Anfang gibt es einen Sternenhimmel mit Farbwechsler:


    Danach blinken ein paar LED-Spots auf und dann... ist die Rutsche auch schon zuende. Mit 40 Metern eine sehr kurze Black Hole, dafür aber deutlich schneller als die lange Rutsche.


    Landebecken der Black Hole:


    Das Becken ist ziemlich kurz und wenn man zu schnell ist, kommt man dem hinteren Beckenrand gefährlich nah.


    Fast am lustigsten fanden wir die dritte Rutsche, die Breitwellenrutsche:


    Blick von oben auf die 15 Meter lange und 3 Meter breite Bahn:


    Die Rutsche kann richtig schnell sein und durch die Wellen hebt man stellenweise ab. Beim Eintauchen gibt es eine dermaßen große Fontäne, dass Umstehende auf jeden Fall nass werden, trotz des Spritzschutzes an den Seiten des Beckens.



    Fazit: Ein nettes Bad mit drei recht guten Rutschen. Die Becken sind schön warm und es ist überall sehr sauber. Das Bad hat aber seinen Preis: der Eintrittstarif ist für das Gebotene ziemlich hoch!
    Ob es am Preis liegt, dass an einem Samstag fast niemand im Bad war?

    Ist der "Grüne Hai" diese schwarz-weiß gestreifte Turborutsche? So steil sieht die gar nicht aus, scheint aber trotzdem brutal zu sein. Von welchem Hersteller ist die Rutsche? Ich würde wegen des Verlaufs auf Klarer tippen, wie in den meisten Kristallbädern?
    Die Röhrenrutschen im Aqualand sind auch von Klarer, obwohl auf der Rutschanleitung Hartwigsen steht. Die Rutschen stehen aber in den Referenzlisten sowohl von Klarer als auch Hartwigsen.


    Der "Black-Hole-Effekt" in den Rutschen kommt übrigens nicht durch Grünbewuchs. Man hat das ganz bewusst schwarz angepinselt. Wahrscheinlich um den Schmutz zu verdecken...

    Ja, die Rutschen sind wahrlich schmerzhaft. Und auf dem Video hört man nicht einmal alle Übergänge.
    Gebrannt hat mein Rücken danach zwar nicht, aber ich hatte einige blaue Flecken. Ganz anders die Loopingrutsche: da merkt man überhaupt keine Nähte.


    Sagt der TÜV da nix bei solchen Rutschen? Die werden doch regelmäßig überprüft...

    Sieht doch gar nicht so schlecht aus, die Rutsche scheint ganz lustig zu sein. Schade dass du es nicht geschafft hast, mehr Fotos zu machen, aber man kann sich schon einen ganz guten Eindruck verschaffen.
    Wobei ich - wenn ich die Wahl hätte - dann doch eher in das andere Bad mit dem Master Blaster gehen würde.


    Duschen ohne Geschlechtertrennung? Das gibt es auch in Holland oft. Zumindest hält man sich da nicht an die Trennung.

    Gestern haben wir uns auf den Weg nach Ostwestfalen gemacht. In der Nähe von Bielefeld liegt Herford, welches nicht nur für sein Bier, sondern auch das Freizeitbad H2O bekannt ist. H2O ist Übrigens eine Abkürzung und steht für "Herfords 2tes Otto", da das H2O am selben Platz gebaut wurde wie das ehemalige Otto-Weddigen-Bad. Direkt gegenüber vom Parkplatz befindet sich die Kiewiese, auf welcher zurzeit die Herforder Osterkirmes aufgebaut wird.



    Das Bad liegt direkt an einem Fluss, an der Werre, wenn ich mich nicht irre. Wer erkennt bereits die Wasserrutsche?


    H2O von außen:



    Auf der linken Seite (nicht im Bild) befindet sich der Eingang zum Refugium. Rechts ist dann der Eingang zum Bad:


    Schön gestalteter Kassenbereich:


    Nach dem Bezahlen erhält man eine Karte mit Strichcode, mit welcher man den Umkleidebereich betreten kann. Dieser ist sehr sauber und in Straßenschuh- und Barfußbereich getrennt.



    Blick aufs Bad:


    Das größte Becken ist das Wellenbecken mit Wellenkanal. In regelmäßigen Abständen ertönt eine Durchsage ("Aaachtuuung... wir starten jetzt... die nächste Welle!") und die Wellen werden eingeschaltet. Lustig ist der Wellenkanal, in welchem man überspült wird. Im flacheren Bereich des Beckens ist vorne ein Wasserpilz und ein Durchgang zum Erlebnisbecken, welches mit einem recht kräftigen Strömungskanal sowie Sprudelliegen ausgestattet ist.
    Desweiteren finden sich im Bad ein Nichtschwimmerbecken und ein Kleinkinderbecken.


    Das Sportbecken kann vom Rest der Halle abgetrennt werden:


    Dieser Bereich sieht 1:1 genauso aus wie das Sportbecken im Aquana Würselen: gleicher Boden, gleiche Kacheln und gleiches Becken. Der Sportbereich wird in den frühen Morgenstunden nur einzeln geöffnet und der Rest des Bades bleibt bis zu den regulären Öffnungszeiten geschlossen.


    Etwas erhöht gibt es ein Plateau, welches zur Gastronomie gehört:


    Von hier kommt man auch direkt zum Highlight des Bades:


    Zu den Rutschen! Beide hergestellt vom kanadischen Hersteller White Water. Besonders lustig der Name der Black Hole: "DUNKLERUTSCHE" :D
    Die Rutschen befinden sich direkt unter dem Dach des Bades in der Mitte der Halle. Einen separaten Rutschenturm gibt es nicht.


    Auf der linken Seite befindet sich der Einstieg der Black Hole:



    Die Rutsche ist mit 120 Metern wirklich lang und ist zudem ausgestattet mit diversen Effekten: eine Lichtwalze, Lichtpunkte, Stroboskop-Gegenlauflichter, UV-Figuren und zwei heftige Jumps. Gerutscht werden darf ab 5 Jahren. Es stehen Rutschreifen zur Verfügung, das Rutschen ohne Reifen ist aber ebenfalls zugelassen. Ein nettes Extra ist die Zeitmessanlage, die die eigene Rutschzeit in Sekunden anzeigt.


    Direkt neben der Black Hole startet die Turborutsche:


    Einstieg:


    Ein Drehkreuz gibt es leider nur am Einstieg, nicht am Auslauf. Dort befinden sich lediglich Lichtschranken. Das führt dazu, dass die Ampelanlage zeitweise verrückt spielte. Manchmal blieb die Ampel einfach auf Rot oder Grün, sodass das Personal die Ampel manuell umstellen musste. So gab es selbst hier Warteschlangen, obwohl die Rutsche sonst eher selten benutzt wurde.


    Zur Rutsche: am Anfang geht es erstmal steil nach unten:


    Danach geht es in einer langen Linkskurve in Richtung Auslauf:


    Die Rutsche ist wirklich schnell. Doch die Nähte sind leider - wie auch bei der White-Water-Turborutsche in Gevelsberg - sehr unangenehm. Durch die hohe Geschwindkeit verursachen diese ein starkes Brennen am Rücken, welches sich bei jedem weiteren Rutschvorgang verstärkt. Trotzdem macht die Rutsche wirklich Spaß - sie ist klar das Highlight des Bades!


    Der Auslauf befindet sich links neben dem der Black Hole:


    Auch die Turborutsche hat eine Zeitmessung, die aber leider nicht richtig funktioniert. Die Messung läuft nämlich solange weiter, bis man das Landebecken verlassen hat. Manchmal kam es auch vor, dass die Messung nicht bei 0.00 anfing, sondern bei der Rutschzeit des Vorausrutschenden.


    Die Turborutsche überquert auch die Dschungelinsel "Tabokiri", wobei die Röhre dabei dunkel ist:


    Die Dschungelinsel ist ein Kinder-Abenteuerland und scheint noch recht neu zu sein. Dieser Bereich ist wirklich genial: hier gibt es richtig viele Pflanzen, Lagunen, Wasserfälle... man fühlt sich wirklich wie im Dschungel. Auch eine Hängebrücke befindet sich hier.


    Lustig ist auch die SIHAG-Breitrutsche:



    Die Rutsche endet in diesem Becken:


    Hier gibt es eine Grotte mit Wasserfall und ein (animiertes) Unterwasseraquarium. Wirklich schön gemacht. Dieses Kinderland schlägt das in Wuppertal um Längen, schon aufgrund der Tatsache, dass hier noch alles funktioniert und sehr sauber ist. Die Gestaltung ist wirklich außergewöhnlich!



    Fazit: Das Herforder H2O ist definitiv besser als das gleichnamige Bad in Remscheid. Die Rutschen machen großen Spaß, auch wenn die Turborutsche doch etwas schmerzhaft ist. Die Black Hole ist schön lang und hat gute Effekte. Die Dschungelinsel und die Becken sind richtig schön gestaltet und es gibt viele Angebote, auch fÜr Familien. Auch die Eintrittspreise (Tageskarte: ca. 9 Euro für Erwachsene und ca. 6 Euro für Kinder) sind mehr als angemessen. Ein super Bad!


    Pro-Tipp an alle Fotografen: ihr seid nicht gern gesehen! Die Bademeister achten akribisch auf Kameras!

    Bei älteren Rutschen wurde der Schwierigkeitsgrad noch von Hand angekreuzt. Vermutlich haben sich manche Bäder gedacht: die Rutsche ist schwarz, dann kreuzen wir auch schwarz an. So könnte man sich das z.B. in Wuppertal erklären; in der Bergischen Sonne ist die harmlose Black Hole als schwer eingestuft.


    Speedrutschen müssen soweit ich weiß sogar als schwer eingestuft werden und dann ab 10 Jahren oder höher. Im Aquapark in Oberhausen ist die doch eher harmlose Flugrutsche ab 12 Jahren freigegeben, laut Personal "vorgeschrieben durch den TÜV", wobei es heftigere Turborutschen schon ab 10 Jahren gibt... (dann aber nicht von Wiegand; Hartwigsen- und Klarer-Turbos sind meist ab 10 Jahren, die älteren manchmal auch ab 12)


    Wiegand-Maelzer stellt ja für jeden Rutschentyp auch passende Anleitungen her. Wahrscheinlich wird bei denen von Turborutschen von vorne herein Schwer angekreuzt und die Rutsche ab 12 Jahren freigegeben. Angepasst auf die Rutsche wird da nix, höchstens noch ein Typenschild draufgeklebt.

    Zitat

    In der Rutschanleitung sind Geräusche und Lichteffekte beworben. Geräusche gab es aber nur, wenn gerade ein "Kurvensuchgerät" rutschte - ein kleines Mädchen zwischen vielleicht 4 und 8 Jahren, das jede Kurve und jeden Jump mit einem lauten Kreischer ankündigte.


    Die Black Hole in Viersen-Ransberg ist laut Rutschanleitung ebenfalls mit "Geräusch- und Lichteffekten" ausgestattet, bietet aber keinerlei Sounds, sondern nur Daylight-Ringe. Ich vermute, dass die Firma die Black Holes einfach mit einer generellen Rutschanleitung liefert, die nicht groß angepasst wird und somit bei jeder Black Hole gleich ist. Und standardmäßig stehen da halt auch die Geräusche mit drauf.

    Gestern waren wir noch einmal im Freizeitbad Maritimo in Oer-Erkenschwick. Oer-Erkenschwick liegt im Kreis Recklinghausen. Wir waren letzten Sommer schon einmal da, allerdings mit der alten Kamera. Wir hatten außerdem nur sehr wenige Fotos. Daher gibt's heute einen neuen Bericht!



    Das Bad wurde 2004 eröffnet. Komplex von außen:


    Eingang:


    Großer Kassenbereich mit Getränke- und Eisautomaten:


    Umkleide- und Schrankbereich:


    Der Bereich ist sehr sauber und die Umkleiden sind ausreichend groß.


    Durch einen schön gestalteten Gang mit Pflanzen und Naturstein gelangt man dann ins Bad. Größtes Becken ist das Erlebnisbecken:


    Sehr beliebt ist dieser Kletterkegel:


    Auf der einen Seite kann man wie auf einer Kletterwand daran hochklettern und danach auf der anderen Seite wieder herunterrutschen. Echt schön gemacht!


    Blick aufs Erlebnisbecken:


    Das Erlebnisbecken ist direkt mit dem Außenbecken verbunden, welches man über diesen Durchschwimmkanal erreichen kann:


    In der Mitte des Außenbeckens gibt es einen Strömungskanal, Schwallduschen und meines Wissens auch Sprudelliegen:


    Wieder im Innenbereich: weiter hinten befindet sich ein Kleinkinderbecken mit Rutsche:


    Sehr angenehm ist das Massagebecken:


    Dieses hat laut Aushang eine Temperatur von 30°C. Wenn es nicht allzu voll ist, kann man sich darin schön enstpannen.


    In diesem Becken gibt es außerdem eine Grotte, welche mit starken Massagedüsen und Fontänen ausgestattet ist:


    In einem abgetrennten Bereich des Bades ist ein 25-Meter-Becken mit Startblöcken sowie ein Lehrschwimmbecken untergebracht:


    Vom Lehrschwimmbecken habe ich leider kein Foto, da dort Kinderschwimmkurse stattfanden.


    Das Highlight des Bades ist natürlich der Rutschenturm:


    Aufgang zu den Rutschen:


    Der Rutschenturm an sich ist ziemlich dunkel, kühl und hat schon bessere Tage erlebt, was den Zustand angeht. Der Putz bröckelt überall von den Wänden und teilweise ist Rost zu finden. Eigentlich seltsam, da das Bad ja erst knapp 6 Jahre alt ist...


    In etwa 4 Metern Höhe startet die grüne Röhrenrutsche:


    Diese war wohl ursprünglich als Reifenrutsche gedacht. Auch befindet sich am Landebecken ein Depot für Rutschreifen.
    Der Hersteller Roigk gibt als Länge 65 Meter an.


    Einstieg:


    Die Rutsche hat einige Kurven, aber leider keine Richtungswechsel:


    Mit Reifen wäre die Rutsche sicher lustiger. Schon aufgrund der Tatsache, dass die Nähte zwischen den einzelnen Rutschensegmenten sehr unangenehm sind.


    Auslaufbecken:


    Etwas weiter oben als die grüne Röhre - nämlich in 8 Metern Höhe - befindet sich die Black-Hole-Rutsche, 87 Meter lang:


    Einstieg:



    Black Hole von außen:


    Die Rutsche ist weitaus schneller als die grüne und bietet außerdem geniale Effekte. Am Anfang wird man (eigentlich) von Lauflichtern begleitet, diese haben bei unserem Besuch allerdings nicht geblinkt, sondern einfach nur geleuchtet. In einer darauf folgenden Kurve wird man heftig nach oben geschleudert. Danach blinken an der Oberseite der Röhre weiße Blitze auf, dann bunte LED-Effekte. Zusätzlich werden Donnersounds abgespielt. Eine richtig gute Rutsche! Die Effekte entschädigen dann auch für die etwas unangenehmen Übergänge.


    Auslauf:


    Im Sommer ist ein separates Freibad mit einer weiteren Großrutsche über eine eigene Kasse zugänglich:


    Auch einen Biergarten gibt es hier:


    Im Sommer werden wir auch mal ins Freibad fahren und dann hier berichten. Das Manko vom letzten Jahr - die schlechte Bademeisteraufsicht - hat sich mittlerweile zum Glück gebessert. Diesmal waren wirklich genug aufmerksame Bademeister anwesend.

    Ich war an einem Samstag mittag da, war also etwas voller. Das Becken sieht vielleicht auch nur so voll aus, weil es ja nicht wirklich groß ist. Aber an den Rutschen hielten sich die Wartezeiten in Grenzen. Kinder- und Turborutsche hatten gar keine Wartezeiten. Ich war einmal an einem Sonntag da, da musste man schon 20 Minuten an den Rutschen anstehen und sogar an der Turborutsche war eine richtig lange Warteschlange. Wann wart ihr denn da?

    Gestern waren wir nochmal in Gevelsberg, um die qualitativ doch eher schlechten Fotos des letzten Besuchs durch neue zu ersetzen. Auch gibt es neue Onride-Videos in viel besserer Qualität.



    Eingang:


    Foyer mit Laden, Gastronomie und Kasse:


    Schrankbereich:


    Abschließen lassen sich die Schränke mit dem Chipcoin, welchen man an der Kasse erhält. Trotz der relativ seltsamen Form der Schränke sind diese nicht zu eng.


    Blick aufs 25-Meter-Becken:


    Weiter hinten befindet sich das Erlebnisbecken:


    Obwohl das Becken recht klein ist, gibt es einen Strömungskanal, Sprudelliegen und zwei Grotten mit Wasserfall:


    Die Springer können sich am separaten Sprungbecken austoben:


    Blick auf das Freibad:


    Das Freibad wird im Sommer bei gutem Wetter anstelle des Hallenbades geöffnet. Das Hallenbad bleibt dann bis auf den Rutschenturm geschlossen. Im Freibad gibt es neben einem 50-Meter-Becken ein Nichtschwimmerbecken mit ein paar kleinen Rutschen sowie einen Kleinkinderbereich. Fotos vom Freibad folgen irgendwann im Sommer.


    Das absolute Highlight im Schwimm In ist der Rutschenturm:



    Es gibt vier verschiedene Rutschen für jede Altersklasse:


    Ganz oben im Turm - in 8 Metern Höhe - startet die Coca-Cola-Turborutsche:


    Das Mindestalter zur Benutzung ist 15 Jahre:


    Einstieg der Röhre:


    Seltsamerweise gibt es hier kein Drehkreuz. Neben der lichtschrankengesteuerten Ampelanlage hat man aber einen Monitor installiert, der zeigt, ob das Landebecken frei ist.


    Hersteller der Rutsche ist laut Anleitung Roigk; laut Einstieg allerdings White Water:


    Bereits kurz nach dem Start geht es fast senkrecht abwärts:


    Man wird auf dieser Rutsche sehr schnell. Leider ist die Benutzung nicht besonders angenehm, da die Nähte nicht sehr sauber sind und somit ein brennendes Gefühl am Rücken verursachen.


    Nach einer scharfen Linkskurve rutscht man in den Auslauf:


    Die Rutsche verfügt über Zeitmessung. Am Auslauf wird dann die eigene Rutschzeit in Sekunden angezeigt:


    Ebenfalls ganz oben im Turm beginnt die Black-Hole-Rutsche:


    In den ersten Kurven gibt es sehr helle Stroboskopblitze; darauf folgt eine dunkle Kurve ohne Effekte. Danach folgt ein heftiger Jump mit Sternenhimmel, dann Schwarzlichteffekte und am Schluss bunt blinkende Lämpchen.


    Die Rutsche endet direkt neben der Turborutsche:


    Ein paar Meter tiefer starten weitere zwei Rutschen.


    Die erste Rutsche ist die Kinderrutsche:


    Einstieg:


    Die Rutsche startet von einer Plattform:


    Bei der Rutsche handelt es sich um eine Tunnelrutsche vom Typ R84/600N, welche extrem eng ist:


    Die Kurven sind ebenfalls eng und man kann richtig schnell werden:


    Landebecken:


    In derselben Etage wie die Kinderrutsche befindet sich auch die River-Reifenrutsche.
    Einstieg:


    Die Reifenrutsche ist vom Typ "StarGate", der Durchmesser beträgt riesige 2 Meter. Auf den ersten und letzten Metern ist die Rutsche lichtdurchlässig:


    Der Mittelteil ist dunkel und man durchrutscht einen Wasserfall:



    Zum Rutschen stehen Einzelreifen in verschiedenen Größen sowie Doppelreifen zur Verfügung. Das Rutschen ohne Reifen ist verboten.


    Auslauf:


    Die Rutschen sind allesamt gut. Die Turborutsche ist extrem schnell und macht am meisten Spaß. Leider sind die Nähte bei allen Rutschen unsauber verarbeitet, sodass man diese beim Rutschen stark spürt. Bei der Turborutsche sind die Nähte fast schon schmerzhaft.

    Gestern waren wir im Neanderbad in Erkrath-Hochdahl. Erkrath ist eine Stadt im Kreis Mettmann, zwischen Wuppertal und Düsseldorf.
    Der Fußweg vom Bahnhof Erkrath-Hochdahl ist kein Problem; es hält aber auch direkt ein Bus vor dem Bad.


    Bad von außen:



    Im Eingangsbereich befindet sich auf der linken Seite die Gastronomie und frontal die Kasse:


    Man kann auch am Kassenautomaten bezahlen:


    Das Kassensystem funktioniert mit den altbekannten Chipcoins. An der Kasse oder am Automaten erhält man einen solchen und muss ihn in diesen Lesegerät werfen, um in den Umkleidebereich zu gelangen:


    Umkleiden gibt es mehr als genug:


    Seltsamerweise war der Straßenschuhbereich weitaus sauberer als der Barfußbereich, obwohl dieser ständig saubergehalten wurde.


    Schränke sind auch in großer Zahl vorhanden:


    Abschließen lassen sich die Schränke entweder mit einem 2-Euro-Stück oder dem Chipcoin, wobei man diesen zum Betreten des Solebereichs am Armband tragen muss.


    Mittelpunkt der Schwimmhalle ist das Lehrschwimm- und Erlebnisbecken. Vorne ist das Lehrschwimmbecken:


    Dieses geht hinten ins kleine Erlebnisbecken über:



    Schöner Kinderbereich mit Regenbogenrutsche:


    Draußen gibt es noch zwei Kinderbecken, welche jetzt zur kalten Jahreszeit natürlich geschlossen waren:


    Ansprechend wirkt die sehr grüne Gestaltung der Schwimmhalle:


    Zum Entspannen gibt es einen Bereich mit Ruheliegen:


    Zugang zum direkt daneben untergebrachten Solebecken:


    Das Solebecken kostet einen Euro extra zum normalen Eintrittstarif. Eigentlich eine ganz gute Maßnahme, da der Aufschlag wohl einige Leute abschreckt und man somit seine Ruhe hat.


    Das Becken ist abgetrennt hinter einer Glaswand untergebracht:


    Von der Schwimmhalle gelangt man durch diese Tür ins Außengelände:


    Das 25-Meter-Außenbecken war ebenfalls geschlossen und teilweise eingefroren:


    Ein Sportbecken gibt es im Neanderbad natürlich auch:


    Dieses hat acht Schwimmerbahnen. Darüber hinaus gibt es Startblöcke und Sprungbretter von der Firma Roigk:


    Natürlich sind wir zum Rutschen da. Aufgang zur Rutsche:


    Es handelt sich um eine Wiegand-Rutsche:


    Der Einstieg befindet sich in genau 6,66 Metern Höhe. Natürlich mit Ampelanlage:


    Man muss wirklich aufmerksam sein, wenn man an der Rutsche steht, denn das Grünlicht der Ampel dauert wesentlich kürzer als eine Sekunde. Verpasst man die Grünphase, muss man auf die nächste warten, denn die Ampel ist nur zeitgesteuert.


    Einstieg:


    Die Rutsche besteht komplett aus Edelstahl und ist eine Halbschale, welche mit einer transparenten Abdeckung versehen ist:



    Aufgrund des Materials ist die Rutschenoberfläche spiegelglatt, sodass man schön Geschwindigkeit aufbauen kann. Darüber hinaus sind kaum Fugen spürbar, nur sehr sanfte Schweißnähte.


    Verlauf der Rutsche:


    Die letzten beiden Kurven der Rutsche beschleunigen den Rutscher unerwartet und die G-Kräfte werden stark spürbar. Ist man zu schnell, kann es passieren, dass man sich im Auslaufbecken überschlägt und auf die Edelstahloberfläche knallt.
    Die Länge der Rutsche beträgt laut Wiegand-Typenschild am Einstieg 65 Meter + 10 Meter. Die 10 Meter stehen vermutlich für Auslaufbecken und Einstieg.


    Sofa-Auslaufbecken, ebenfalls aus Edelstahl:




    Fazit: Klein, aber oho – hier hat man auf engem Raum viele Angebote untergebracht. Das Bad ist sehr familienfreundlich und auch ansprechend gestaltet. Die Wasserrutsche macht auch viel Spaß. Empfehlenswert!


    Ein Katapultstart so wie bei den Loopingrutschen? Das gäbe dem Tikibad wirklich den letzten Schliff. Ich frage mich nur, wo die diese Rutsche noch hinbauen wollen. Wenn die Rutsche nur sehr kurz sein soll, darf ja auch die Starthöhe nicht allzu hoch sein... es sei denn, nach der Rutsche folgt ein "freier Fall" ins Wasser wie bei der Pelikaan-Rutsche.


    Wann soll denn mit den Bauarbeiten begonnen werden? Ich hoffe, das wirkt sich nicht auf meinen Besuch aus, den ich in den Osterferien plane...


    Weiß einer zufällig, wer die Rutsche bauen wird? Hat nicht Aquarena das Patent auf den Raketenstart?

    Der Whirlpool ist direkt am Erlebnisbecken untergebracht. Meines Wissens gibt es auch noch einen zweiten, ich weiß allerdings nicht mehr genau wo. In der Nähe des Wellenbeckens - quasi direkt, nachdem man aus den Duschen kommt - gibt es ein paar Dampfkabinen, die soweit ich weiß nur dann funktionieren, wenn man eine Münze einwirft. Diese Vorgehensweise kenne ich aus anderen niederländischen Bädern.


    Die Sauna habe ich noch nicht besucht, man kann diese als Alternative zum Schwimmbad wählen.


    Die Rutschen sind einsame Spitze. Die Turborutschen haben einen höllischen Speed und man wird regelrecht in die Bahn gepresst. Gerade der "Tyfoon" - die weiße Turborutsche, die nun den Platz der alten Trichterrutsche einnimmt - ist heftig. Am Anfang ist die Rutsche nicht besonders schnell und man wird in Sekundenbruchteilen "von null auf hundert" (eher 50 km/h) beschleunigt.


    Den Freizeitpark an sich finde ich nicht so toll, er ist eher für Kinder geeignet. Die neue Achterbahn "Falcon" habe ich allerdings noch nicht erleben können.

    Es gibt im Tikibad selbstverständlich auch Möglichkeiten zum Entspannen. Einen Whirlpool gibt es im Bad auch. Eine Sauna ist ebenfalls vorhanden mit dem Namen "Tikisauna".
    Erlebnisbecken und Wellenbad sind auch ganz nett gemacht. Aber es stimmt schon, dass das Bad sich mehr auf Rutschen spezialisiert hat.


    Wir sind um Ostern rum in Wassenaar, dann gibt es hier wie immer einen Bericht und Videos.

    Ich hatte vor, um Ostern rum mal ins Ishara nach Bielefeld zu fahren, da das Bad direkt am Bielefelder Hauptbahnhof liegt und von Essen aus direkt ein Regionalexpress dort hält.
    Meine Frage nun: was hat es mit dem "Rocket Plunge" auf sich? Auf der Webseite wird es als Wasserkatapult bezeichnet. Ist das so eine Art Sprungschanzenrutsche?


    Irgendwie sieht das aber auf dem Bild aus wie eine ganz normale Breitrutsche mit etwas mehr Wasserfluss:

    (Quelle: Ishara.de)


    Im Bad gibt es außerdem noch eine 90 Meter lange Black Hole. Wenn ich im Bad war, werde ich hier berichten.

    Zitat

    Nur Gaga und Thriller sind von Proslide. Die anderen, älteren Rutschen sind von Klarer.


    Upps, das wusste ich nicht. Habe nur in der Proslide-Referenzliste "Alpamare Bad Tölz" gefunden, wieviele Rutschen genau von Proslide sind steht nicht drin.

    Gestern ging's nach Gelsenkirchen, genauer gesagt in den Stadtteil Erle. Dort gibt es nämlich das "Sportparadies", einen großen Sportkomplex bestehend aus Schwimmbad, Eisbahn und Kegelanlage.


    Der Komplex ist von der Straße aus nicht zu übersehen:


    Im Eingang gibt es ein Restaurant namens "Paradiso":


    Eingang zum Sportparadies:


    Die Treppe runter kommt man zur Kegelbahn, oben befinden sich Räumlichkeiten für Ehrengäste:


    Rechts ist dann der Durchgang zur Eishalle und zentral gelegen die Kasse für das Badeparadies:


    Der Eingangsbereich ist schön mit Grünpflanzen gestaltet:


    Umkleide- und Schrankbereich:


    Der Bereich ist relativ sauber, obwohl es keinen getrennten Barfuß- und Straßenschuhbereich gibt. Lustig fand ich, dass zwischen einzelnen Schränken Haartrockner installiert sind.


    Die Schwimmhalle kann man durch mehrere Türen betreten. Das größte Becken ist das Sport- und Wellenbecken:


    Mir persönlich gefällt diese Braun-Gelb-Kombination nicht, da das irgendwie altmodisch wirkt. Das wird allerdings durch Palmen und Grünzeug wieder kompensiert.


    Einzelne Teile des Beckens sind mit einem Hubboden ausgestattet:


    Vorne an ist der Nichtschwimmerbereich mit flacherem Wasser. Der Bereich ist mithilfe einer Leine vom Schwimmerbereich getrennt.


    Am Schwimmerbereich gibt es Startblöcke (während der Wellenzeiten darf aber nicht gesprungen werden):


    Ganz witzig finde ich die Hängebrücke, die über das Becken führt:



    Diese zu erklimmen war schwieriger als gedacht!


    Mitten in der Halle steht die erste Wasserrutsche:




    Einstieg:


    Wie es sich für eine Rutsche gehört, gibt es eine Ampelanlage:


    Am Anfang ist die Rutsche offen:


    Die letzten 25 Meter der Rutsche haben allerdings eine Tunnelabdeckung, seit das Bad im Jahr 2007 erweitert wurde:


    Im geschlossenen Teil sind außerdem Lichteffekte verbaut:


    Die Rutsche endet in einem separaten Landebecken:


    Es ist allerdings kein Flachwasserauslauf, sondern ein normales Becken mit etwas mehr als einem Meter Wassertiefe:


    Zugang zum Freibad (war natürlich geschlossen) und zum Ganzjahres-Außenbecken:


    Das Übergangsbecken befindet sich hinter einer Tür:



    Im Außenbecken befinden sich Edelstahl-Sprudelliegen zum Entspannen:


    Noch ein Blick auf das geschlossene Freibad mit 50-Meter-Becken, vier normalen Becken und Sprunganlage:


    Wie bereits erwähnt, wurde das Bad im Jah 2007 erweitert. Es entstand unter anderem der "Wasserzirkus":


    Dieser ist ein Kinder-Abenteuerland mit allerlei Wasserspielen:


    Ebenfalls im Jahr 2007 wurde der Wildwasserbach gebaut:


    Die Rutsche ist 102,77 Meter lang und startet von einer Höhe von 3,33 Metern:


    Der Wildwasserbach beginnt mit einem Startbecken:


    Anders als bei der Anlage in Hamm hat dieser Wildbach eine Ampel. Es haben zeitweise sogar Bademeister darauf geachtet, dass man erst bei grünem Licht das Becken betritt und dann losrutscht.


    Einstieg:


    Nochmal von außen:


    Sehr fies ist es, dass am Anfang warme Luft auf einen bläst. Gelangt man dann allerdings ins Freie, wird es eiskalt. Auch das Wasser auf der Rutsche ist nicht besonders warm.


    Wie auch in Hamm verläuft der komplette Wildwasserbach außen:


    Die Rutsche hat es in sich. Auf der Strecke liegt eine harte Schwelle mit anschließendem Gefälle, danach wird das Wasser tief:


    Nach der tiefen Stelle kann man mit neuem Schwung weiterrutschen:


    Der Wildwasserbach verläuft um das Gebäude des Wasserzirkus herum:


    Am Ende führt die Rutsche wieder zurück in die Halle:


    Auslaufbecken:



    Das Auslaufbecken befindet sich im Keller des Bades. Über diese Treppe kommt man wieder hoch zum Bad:


    Auf einer Galerie oberhalb des Wellenbeckens gibt es ein "Kreativstudio":


    Das ist ein Raum mit blauen Matten, wozu dieser Raum dient ist mir nicht ganz klar:


    Desweiteren befindet sich auf der Galerie ein Indoor-Spielplatz:


    Fazit: Abgesehen von der etwas altmodischen Aufmachung des Bades hat es mir im Sportparadies wirklich gut gefallen. Der Wildwasserbach rechtfertigt eigentlich schon den Besuch. Das Bad ist gerade für Familien empfehlenswert, da die Preise in Ordnung, die Aufsicht gut und die Angebote vielfältig sind.