Beiträge von Otto Normalrutscher

    Wasserattraktionen:
    -Neptun Pool (Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Sprudelliegen, Massagedüsen, Wasserpilz, Fontänen und 2 Selfmade-Wellenbecken)
    -Baby Pool (Kinderbecken mit 2 unbewässerten geraden Minirutschen, Wasserkanonen, Wasserfall und Wasserpilz), Babybecken
    -Riviéra Pool (Ganzjahres-Außenbecken mit Sprudelliegen, Massagedüsen, 2 Wasserpilzen, Springbrunnen und 2 Selfmade-Wellenbecken)
    -Baby Lake Pool (Sommer-Kinderbecken mit Wasserkanone und Minibreitrutschen)
    -Fun&Swim Pool (Sommer-Außenbecken mit Kletternetzen, Schwimmtellern, Schwallduschen und Selfmade-Wellenbecken)
    -Wave Pool (Sommer-Wellenbecken mit Kippeimern und Wasserfällen)


    Wasserrutschen:
    -Kinderrutschen: Minibreitrutschen
    -Breitrutsche
    -U-Wave (Halfpipe)
    -Supercrater
    -Race Race (Matten-Multislide)
    -Niagara (Multislide)
    -Wild River (Rafting Slide)
    -Yellow Crash (Reifenrutsche)
    -Sky Drive (Reifen-Black-Hole) mit Zeitmessung
    -Blue Trio (Magic Eye)
    -Magic Hole (Turbo-Black-Hole) mit Zeitmessung
    -Kamikadze (Freefall)
    -Boomerango
    -Abyss (Aqua Crater)


    Bewertung:
    Gestaltung: 3
    Größe: 1
    Beckenvielfalt: 2
    Hygiene: 1
    Temperatur: 2
    Rutschen: 1
    Umkleiden: 1
    Personal: 2
    Eintrittspreis: 2
    Gesamt: 1,6
    (Rutschen zählen doppelt!)


    Aqualand Moravia
    69122 Pasohlávky 110 E
    http://www.aqualand-moravia.cz
    Onrides aller Reifenrutschen außer Wild River:


    Onrides aller Innenrutschen außer den 2 Multislides:

    Interview zur Eröffnung (auf Tschechisch):


    Das Bad mit den meisten Rutschen in Tschechien liegt in Pasohlávky und wurde erst 2013 eröffnet. Da dieses Dörfchen höchstwahrscheinlich niemand kennt, sollte man noch erwähnen, dass die nächste Metropole Brno/Brünn ist und sich nördlich des Bades befindet.
    Das Bad liegt verdammt abgelegen. Mit einem klapprigen Regionalzug (Osobák) kann man bis Vranovice gelangen, von dort verkehrt laut Homepage - nein, kein Shuttlebus, sondern das Gratis-Aquataxi, das man 30 Minuten vor seiner Ankunft telefonisch herbestellen soll. Klingt toll, aber als ich dann anrufen wollte, gab es eine böse Überraschung: Die gewählte Rufnummer existiert nicht! Von der Dame am Bahnhof hab ich dann erfahren, dass das Aquataxi wahrscheinlich nicht mehr verkehrt, weil das Bad durch Unfälle auf dem Aqua Crater einen Imageverlust hatte und den Taxibetrieb nun nicht mehr als lohnenswert zu betrachten scheint. Trotzdem behaupten Schilder vor dem Bahnhof nach wie vor das Gegenteil.
    Nach einer Stunde kam dann endlich ein regionaler Bus, der uns hingekarrt hat. Dann wollen wir mal sehen, ob das Bad diesen Imageverlust verdient hat.

    Die Fassade hat mich an Plettenberg erinnert.

    An der Kasse bezahlt man 590 Kronen (21€) für eine Tageskarte. Das ist schon viel, aber immerhin billiger als der Aqaupalace. Und man kriegt ja auch ein Bad der Kategorie epische Riesentherme geboten. Wenn man nach 15 oder 17 Uhr kommt, wirds jeweils billiger. Das Personal ist nett und erklärt alles routiniert. Außerdem wurden wir an der Kasse nach unserer Postleitzahl gefragt. Bei der deutschen Zahl hat die Dame ganz schön geguckt.

    Mit dem Chiparmband kann man sich einen Schrank aussuchen. Der muss aber in einem Bereich mit einer bestimmten Farbe, die auf dem Kassenbon steht, liegen. Der Umkleidebereich groß, sauber und erstreckt sich auf 2 Etagen. Auf dem Boden meiner Kabine gab es eine kleine Pfütze, die allerdings nicht wirklich eklig war. In den Duschen gibt es sogar Seifenspender. Der Bereich ist hell und angenehm.

    Neben dem Umkleidebereich liegt das erste Becken. Hier ändert sich die Atmosphäre schlagartig von hell zu dunkel. Die Website und die Flyer des Bades geben sich alle Mühe, dem Leuten vorzutäuschen, es gäbe ein antik-römisches Theming. Davon ist im Bad allerdings auf den ersten Blick überhaupt nichts zu merken - wirklich gar nichts. Mauerbögen? Wandbilder? Pferderennwagen im Kinderbereich? Nix da. Schade, denn die Idee eines Römerbades ist eigentlich sehr vielversprechend. Die einzigen Dinge, die einen Bezug zu Rom haben, sind:
    -Fensterklebebilder im Gastrobereich
    -die Namen der Bereiche (Forum Romanum=Wellness, Imperium=Gastro,...)
    -die Maskottchen-Römerkinder auf allen Schildern
    -Projektion römischer Gebäude auf der U-Wave-Rutsche, die ich im Onride-Video gesehen habe, bei meinem Besuch aber aus war
    Die tatsächliche Gestaltung geht in Richtung modern-steriles Edelstahl-Bad. Eigentlich mag ich solche Bäder auch, aber im Innenbereich ist es definitiv zu düster. Das erste Becken im Neptunarium (Beckenbereich) ist ein Erlebnisbecken namens Neptun Pool. Die Zone um das Becken ist leider sehr düster, eine Wand besteht zwar aus Glas, aber eine reicht wohl nicht. Bisschen futuristisch, aber auch ungemütlich. Das Becken ist ziemlich groß und durch Stahlwände unterteilt. Dort findet man einen ziemlich flotten Strömungskanal, Sprudelliegen (inkl. Kopfkissen), Schwallduschen, einen Wasserpilz, runde Nischen mit Massagedüsen, Fontänen und 2 dieser runden Selfmade-Wellenbecken. Da muss man zu zweit auf gegenüberliegenden Seiten stehen und im selben Rhythmus auf- und abschaukeln: Wenn der eine oben ist, ist der andere unten und so weiter. Optimalerweise schwappt das Wasser dann über den Rand. Anscheinend sind die Dinger typisch tschechisch, denn auch im Aquapalace gab es so eins. Bei unserem Besuch wurden auch fleißig Wellen produziert, die Tschechen kennen sich damit wohl aus. Mir gefallen die Wellenbecken auch sehr - selbstgemachte Wellen haben halt ihren eigenen Reiz. Klar ist es nicht so heftig wie ein klassisches rechteckiges Wellenbecken, aber auf alle Fälle besser als ein Wellenball.

    Rechts liegt ein sehr flaches Babybecken, dahinter die Tür zum Gastrobereich. Links gibt es noch ein großes und buntes Kinderbecken mit 2 unbewässerten geraden Minirutschen, Wasserkanonen, einem Wasserfall und einem Wasserpilz.

    Und das waren auch schon alle Innenbecken. Ziemlich wenig. Dafür gibt es aber sehr viele Außenbecken.
    Durch einen Kanal kann man in den Riviéra Pool rausschwimmen. Der sieht aus wie eine Spiegelung des Innenbeckens, denn es gibt fast die gleichen Attraktionen. Statt Fontänen und Strömungskanal gibt es einen zweiten Wasserpilz, Springbrunnen und eine schönere Atmosphäre.

    Diese Becken werden ganzjährig betrieben. Rund um den Gastro-Teil des Gebäudes sind allerdings noch diverse andere Außenbecken gruppiert, die nicht mit dem Innenbereich verbunden sind und bei denen das folglich wahrscheinlich nicht der Fall. Im Winter gibt es also nur 2 vollwertige Becken, von denen eins eine ungemütliche Atmosphäre hat. Nicht gut, lieber im Sommer hinfahren.
    Im Sommer dagegen gibt es noch ein weiteres Kinderbecken mit Wasserkanone und Minibreitrutschen. Dieses wird durch ein Sonnensegel geschützt.

    Dahinter gibt es den Fun&Swim Pool. Das ist ein ziemlich ungewöhnliches Becken. Über dem Wasser sind Kletternetzte gespannt und darunter schwimmen Seerosen-Schwimmteller. Man kann also auf den Tellern laufen und sich dabei oben am Netz festhalten (klingt leichter, als es ist) oder aber über die Netze klettern. Außerdem gibt es noch Schwallduschen und ein weiteres Selfmade-Wellenbecken (das fünfte!). Ein schönes Becken!

    Ins Becken mündet auch eine völlig unspektakuläre Breitrutsche mit Welle am Anfang und Plumpsauslauf (von Aquarena).

    Neben dem Fun&Swim Pool steht der Wave Pool: ein klassisches Wellenbecken. Am Ufer gibt es diverse Kippeimer und Wasserfälle.

    Wellengang gibts zu jeder vollen Stunde. Wenn man sich zu weit nach vorne wagt, wird man von einem bärtigen, böse dreinblickenden Bademeister ausgepfiffen. Eine konkrete Grenzlinie oder so habe ich aber nicht gesehen. Die Wellen sind gut, in dem relativ engen Becken kommen sie auch besser zur Geltung, fast schon wie in einem Wellenkanal. Ich fand es besser als das Wellenbecken im Aquapalace. Grauenvoll dagegen ist das Aussehen des Beckens: Hohe, schmucklose Betonwände ringsherum. Man kommt sich vor wie in einer Kläranlage und nicht in einem Spaßbad. Brr! Wenn ich den Text im Flyer richtig gelesen habe, wurde das Becken erst dieses Jahr eröffnet, vielleicht passiert da also noch was. Hoffentlich.

    Direkt neben dem Wave Pool liegt der Zugang zum Rutschenbereich (Adrenalinum).Natürlich kann man auch an der Gastro vorbei durchs Gebäude gehen.) Hier war die Atmosphäre durch den Natursteinboden und die farbenfrohen Rutschen eigentlich am besten, auch wenn es ebenfalls recht düster war. Hat mir aber gefallen. Im Aqualand gibt es viele Rutschen von 3 Herstellern (von denen 2 bekannt sein sollten), allerdings nicht 20, wie das Bad und diverse Forumsmitglieder behaupten. Selbst wenn ich die Bahnen der Multislides einzeln zähle, komme ich nur auf 16. Trotzdem gibt das Bad als Anzahl der Rutschen mal 20 und mal 16 an. Alle Rutschen, bei denen der Auslauf nicht einsehbar ist, haben zeitgesteuerte Ampeln, die schnell schalten. Im Rutschenbereich gab es eine noch höhere Personalpräsenz als im restlichen Bad, auf jeder Startebene saß jemand.
    Wie beginnen mit dem Rundgang durch die Rutschenhalle rechts. Hier steht gleich ein Highlight: U-Wave, eine Indoor-Halfpipe mit Schachbrettmuster von Van Egdom, dasselbe Modell wie im Splesj Hoeven.

    Die Rutsche wird mit leichten Doppelreifen berutscht. Die Anstehzeit für einen Reifen lag bei 5-10 Minuten. Oben am Start gibt es dagegen kaum Wartezeiten, es stehen bloß 1-2 Leute vor einem.

    Dann rutscht man steil runter und hebt auch mal ab, bevor es wieder hochgeht. Bis zu diesem Punkt hat mich die Rutsche an Twin Peaks erinnert. Dann geht es wieder rückwärts runter und hoch etc. Die Rutsche macht Riesenspaß und der Start ist immer wieder eine Überwindung. Weil man nie weiß, wie oft man pendelt und ob der Reifen sich vorwärts rückwärts oder seitwärts dreht, ist jede Fahrt etwas anders. Eigentlich meine Lieblingsrutsche im Bad.
    Ob die Rutsche heftiger ist als die in Hoeven, weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie zumindest ebenbürtig sind. Im Onride des Bades ist außerdem eine Projektion römischer Gebäude auf die Wand hinter der Rutsche zu sehen, die ich aber nicht erlebt habe. Einige bewegliche violette Scheinwerfer schaffen aber eine geheimnisvolle Atmosphäre.

    Auf der selben Ebene wie U-Wave startet links ein blau-grüner Supercrater, also ein Reifentrichter. Obwohl diese Rutsche natürlich von Van Egdom stammt, steht auf einer der Rutschanleitungen ein Hersteller namens Manufacture oder so. Auf der anderen steht aber Van Egdom. Auch für diese Rutsche gibt es Doppelreifen, mit den Wartezeiten verhält es sich wie bei U-Wave.

    Erst rauscht man durch einen Drop, biegt nach links ab...

    ...und kommt in den Trichter. Da sackt man erst ein Stück ab, dreht etwa 2 Runden und muss sich dann in der Regel ein Stück schieben.

    Nach einem Jump und einem Linksknick endet die Fahrt. Die Rutsche ist zwar nicht allzu extrem, aber trotzdem lustig, allein schon durch den Rutschentyp. Der Supercrater in Pfäffikon sieht auf den Bildern viel doller aus als der hier.

    Auf der linken Seite der Halle sind die Treppenaufgänge zum eigentlichen Rutschenturm. Da starten sowohl Rutschen, die komplett innen verlaufen, als auch welche, die nur Start und Auslauf drinnen haben. Als erstes Stößt man auf eine Etage mit 2 innen verlaufenden Multislides. Erreichen kann man die entweder über eine schön übliche breite Wendeltreppe oder eine Treppe, die bei den Ausläufen beginnt und parallel zu den Multislides verläuft. Die linke Multslide (von Van Egdom) heißt Race Race und hat 3 Bahnen. Die mittlere davon war mit einem Stuhl blockiert. Kurios. Die Bahnen sind rot-weiß-blau (Farben der tschechischen Flagge, hat aber wohl nichts damit zu tun).

    Race Race wird mit Speedmatten berutscht. Die Anzahl der Matten war verdammt gering: Ich habe nur 4 gesehen! (Weil man Treppe, Start, Rutsche und Auslauf gleichzeitig im Blick haben kann, müssten das alle gewesen sein.) Trotzdem lagen die Wartezeiten für eine Matte nur bei ca. 2 Minuten. Die Rutsche hat erst ein kurzes und dann ein längeres Steilstück und ist ziemlich spaßig und schnell. Die Fugen spürt man durch die Matte als Hubbel, aber das ist eigentlich ganz lustig. Im Flachwasserauslauf titscht man mehrmals auf.
    Daneben steht die zweibahnige gelb-orange Multslide Niagara. Diese Körperrutsche vollführt 3 kurze Steilstücke und hat einen Plumpsauslauf. Die Rutsche hat mir nicht so gefallen, erstens ziepen die Fugen, zweitens schlingert man auf den breiten Bahnen hin und her und knallt gegen die Wände und drittens ist der Plumpsauslauf so flach, dass sich ich mir unangenehm das Knie gestoßen habe. Ohnehin sind zwei Multislides nebeneinander Quatsch.

    Folgen wir der Wendeltreppe noch höher. Die nun folgenden Rutschen stammen von einem Hersteller namens REFLEX Zlín. Eine Etage über den Multislides startet Wild River - nein, kein Wildbach, sondern eine gelb-orange-gestreifte Indoor-Rafting Slide für Einzelreifen, wie Klarer sie auch produziert. Die Wartezeiten waren hier etwas kürzer als bei den 2 großen Reifenrutschen.

    Die Rutsche macht erst einen Jump...

    ...und eine Rechtshelix, bevor sie in ein sehr großes Zwischenbecken mündet. Ich bin ja kein Feind von Zwischenbecken, und das hier ist sogar schön groß, sodass man mit niemandem zusammenstößt und die Leute sich gut verteilen. Es herrscht auch so gut wie keine Strömung und man kann bequem zur Fortsetzung paddeln. Am Rutschenfortsatz gibt es Haltegriffe. Die Rutsche macht dann noch eine Linkshelix, einen Rechtsbogen und eine letzte Rechtskurve. Die Rutsche ist eher harmlos, man schaukelt nett, aber allzu schnell wird man nicht. Das Auslaufbecken ist eigentlich ein weiteres Zwischenbecken mit Stufen. Es liegt links neben dem Auslauf des Supercraters.

    Nächste Etage: Hier starten zwei außen verlaufende Rutschen für Doppelreifen. Deren Wartezeiten waren ähnlich kurz wie bei Wild River. Links beginnt Yellow Crash, vom Typ her eine Art White Hole, die von innen meist gelb und einmal kurz rot ist. Yellow Crash vollführt einen ordentlichen Startjump, eine Linkskurve, eine Gerade und eine lange Rechtshelix. Auf der Fahrt sieht man Daylight-Ringe, -Punkte und einen Wasserfall mit Projektion - in Betrieb! Ich konnte leider nicht so schnell erkennen, was denn da eigentlich projiziert wurde. Laut Bad ist es eine Mauer. Auf der Rutsche wird man schön schnell, sie ist nur etwas kurz.

    Gegenüber hat Sky Drive seinen Start, eine rote Black Hole für Doppelreifen. Der Verlauf ist was Besonderes: Jump, Linksbogen, Rechtskurve, Linksbogen, Rechtskurve, Linksbogen. Die Rutsche macht also keine Vollhelix, wie die Magic Eye in Plettenberg. Als Effekte gibt es einen Sternhimmel mit Farbwechsel und eine Lichtwalze. Die Rutsche kriegt dasselbe Fazit wie Yellow Crash: Schöne Effekte, ordentliches Tempo, nur etwas kurz. Außerdem hat die Rutsche eine Zeitmessung, was bei einer Reifenrutsche aber nicht soviel bringt.

    Ganz oben im Turm starten drei weitere Rutschen. Rechts steht Kamikadze, eine hellblaue Freefall. Die verläuft innen und ist recht steil. Die Höhe würde ich auf knapp über 10 Meter schätzen.

    Die Hemmschwelle scheint hier sehr hoch zu sein, denn eine Warteschlange gab es nicht.

    Die Fugen ziepen und der Auslauf ist recht hart, also nichts zum Nonstoprutschen. Als kleine Überwindung für zwischendurch aber okay. Die Rutsche ist vergleichbar mit dem Exemplar im Quercyland in Frankreich. Der Auslauf liegt zwischen dem Auslauf des Supercraters und den Enden der Multislides.

    Links hat Blue Trio seinen Start. Diese Rutsche ist im Prinzip eine dunkelblaue Magic Eye, nur halt von REFLEX Zlín. Neben Doppelreifen kann man hier auch Dreierreifen, bei denen alle Rutscher hintereinander Rutschen, daher auch der Name der Rutsche. Hier musste man etwas länger auf einen Reifen warten, wenn auch nicht so lange wie bei der Halfpipe und beim Trichter. Die Rutsche vollführt eine Linkshelix, eine Gerade, eine Rechtshelix und einen Linksbogen. Gelegentliche Jumps beschleunigen dabei. Die lichtundurchlässige Rutsche ist mit farbwechselnden Daylight-Punkten und weißen Daylight-Ringen dekoriert. Wie Yellow Crash und Sky Drive also flottes Tempo und hübsche Effekte, im Gegensatz zu den genannten Rutschen ist Blue Trio aber auch schön lang. Durchaus mehr als eine Familienrutsche!

    Gegenüber startet Magic Hole. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine normale Black Hole, sondern um eine lichtundurchlässige Turbo. Die beginnt mit einer Linkshelix, einem Rechtsknick und einer kurzen Geraden mit Glasstück, das hervorragend zur Geltung kommt. Es folgen ein Linksknick, noch eine kurze Gerade, ein Rechtsknick, eine Linkshelix und ein Glasstück-Jump. Hier kommt das Glas nicht ganz so gut zur Geltung, sieht aber von außen toll aus. Außerdem gibt es bunte Daylight-Streifen, weiße Ringe und weiße Punkte. Für eine Turbo ist das Gefälle nicht gerade steil, die Effekte sind aber toll und die Rutschenlänge ist beachtlich. Leider sind die Fugen echt mies, man möchte also auch nicht beschleunigen.
    Hier sieht man die Verläufe von Sky Drive, Blue Trio und Magic Hole, Yellow Crash versteckt sich dahinter.

    Auch Magic Hole hat eine Zeitmessung. Eigentlich wärs auch eine super Rennrutsche, wären da nicht die Fugen. So kann man die Rutsche höchstens mal normal im Liegen testen, um den schönen Glaseffekt anzusehen.
    Die Ausläufe (von links nach rechts) von Yellow Crash, Sky Drive, Blue Trio und Magic Hole.

    Das waren eine Menge Rutschen, aber noch nicht alle. Es gibt auch noch einen Outdoor-Rutschenbereich (Koloseum) mit zwei gigantischen grün-gelb-gestreiften Aquarena-Rutschen für Doppelreifen, die nur im Sommer betreiben werden. Hier hab es auch längere Reifenwartezeiten, aber nie so lange wie bei U-Wave und Supercrater. Auf einer ziemlich hohen Plattform startet links Boomerango, seines Zeichens eine Boomerang-Rutsche, auf der man einmal pendelt. Vor der Pendelstrecke macht die Bahn noch einen U-Bogen nach links, einen nach rechts und eine Linkshelix. Erst dann wird die Rutsche kastenförmig und geht in den wirklich sehr steilen Drop über. Dann pendelt man einmal schön hoch und runter, wird auf einem Hügel abgebremst und landet im ziemlich tiefen Auslauf. Die Rutsche ist rasant und spaßig und vielleicht sogar dem Boomerang im Galaxy Titisee ebenbürtig. Trotzdem weiß ich nicht, wieso das Bad sich für diesen Rutschentyp entschieden hat, ist es doch nichts anderes als die Hälfte der Halfpipe drinnen.

    Und dann wäre da noch die rechte Rutsche, Abyss. Diese Rutsche ist keinesfalls ein Trichter von Klarer, sondern vielmehr ein Aqua Crater, also ein offenes Proslide-Tornado-Imitat von Aquarena. Als ich in einem Kommentar unter dem Onride gelesen habe, dass die Rutsche stillgelegt sein soll, war ich erstmal sauer, weil davon nichts auf der Website des Bades stand. Also habe ich gegoogelt und entdeckt, dass dieses Teil eine ähnliche Geschichte wie Splash hinter sich zu haben scheint - Aquarena hat wohl nicht so ein Händchen für Rutschenimitate. Ob die Rutsche bei meinem Besuch offen sein würde, war mir bis zum letzten Moment unklar. Sie war es - also nix wie rauf und selber eine Meinung bilden!
    Auch Abyss beginnt nicht direkt mit dem Steilstück. Vorher kommt ein Rechtsturn, dann geht die Rutsche als Röhre weiter. Dann gibt es einen Linksbogen und den Drop, der aber nicht so sehr steil ist. Im offenen Kegel schaukelt man dann auf und ab. Nach einer letzten Linkskurve mündet die Rutsche ins andere Ende des Landebeckens von Boomerango. Auch wenn die Rutsche nicht so extrem ist (U-Wave und Boomerango sind viel steiler, von originalen Tornados ganz zu schweigen), macht sie doch Laune, denn das Riesenkegel-Rutschgefühl ist was Besonderes, das man erst wieder im Splash e Spa in der Schweiz findet.

    Fazit: Die beste Rutschenanlage Tschechiens! Das Aqualand Moravia bietet viel mehr gute Rutschen als der Aquapalace in Prag: U-Wave und Boomerango sind einfach nur geil, Race Race und die 3 geschlossenen Reifenrutschen machen auch viel Spaß und Abyss sowie Supercrater sind einzigartige Rutschentypen, die man ansonsten weder im restlichen Tschechien noch in Deutschland findet. Die Beckenlandschaft ist im Winter nicht gerade vielfältig, im Sommer kann sie allerdings durchaus auch mit dem Aquapalace mithalten. Für Familien lohnt sich ein Besuch also nur im Sommer, auch für Rutschenfans dürfte das Bad aufgrund der Outdoor-Rutschen im Sommer interessanter sein. Ein großer Kritikpunkt ist aber die karge Gestaltung. Für Sportschwimmer gibt es im Bad nix.


    An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Reifenrutscher, der mich auf das Bad aufmerksam gemacht hat!

    Wasserattraktionen:
    -Plavecký Bazén (25-m-Becken-ohne Startblöcke)
    -4 Whirlpools
    -Pomalá Řeka (Lazy River ohne Reifen mit Strömungskanal und Wasserfallbecken)
    -Potápěčská Jáma (Tauchturm)
    -Bazén Vlnobití (Wellenbecken)
    -Koráb Piratů, Dětské Vodní Hřistě (2 Kinderbereiche)
    -Broudalště (Babybecken)
    -Dětské Brouzdaliště (Außen-Kinder- und Babybecken)
    -Venkovní Bazén (Außenbecken mit Sprudelliegen und Poolbar)
    -Korálový Bazén (Warmbecken mit Aquarien)
    -Pomalá Řeka (Lazy River ohne Reifen mit Schwallduschen, Kletterseilen, Wassersäulen, Wasserfallgrotten und Whirlpoolnischen)


    Wasserrutschen:
    -Kinderrutschen: Minifreirutsche, Miniwellenrutsche, Minifreefall, viele Minibreitrutschen
    -Rodinný Tobogán (Freirutsche)
    -Kamikadze (Kamikaze mit Kurve)
    -Tornádo/ ehemals Twister (Black Hole)
    -Canyon/ Divoká Řeka (Wildbach)
    -Tobogán Frekvence 1 (Röhrenrutsche)
    -Oranžová Skluzavka (Breitrutsche)
    -2mal Modré Skluzavky (Freefalls)
    -Spacebowl
    -Hypogán (Reifenfreirutsche)
    -Crazy Tube (X-Tube)


    Bewertung:
    Gestaltung: 1
    Größe: 1
    Beckenvielfalt: 1
    Hygiene: 1
    Temperatur: 2
    Rutschen: 1
    Umkleiden: 1
    Personal: 2
    Eintrittspreis: 3
    Gesamt: 1,4
    (Rutschen zählen doppelt!)


    Aquapalace
    Pražská 138, Čestlice
    25101 Praha-východ, D1 - Exit 6
    http://www.aquapalace.cz
    Onrides aller Rutschen außer Wildbach und X-Tube:


    Onride Wildbach im Sommer (unüberdacht):

    Onride erster Wildbachteil im Winter (teilweise überdacht):

    Onride X-Tube:


    Wie in einem anderen Thread schon angesprochen, haben diesen Sommer haben im Aquapalace zwei neue Rutschen eröffnet. Da ich zu Flyers Bericht sowieso viel zu ergänzen habe, schreibe ich lieber einen komplett neuen und vollständigen Bericht, statt immer oben nachzuschauen, was denn nun schon dasteht und was nicht.
    Der Aquabus ist die schnellste Anreisemöglichkeit vom U-Bahnhof Optatov, man riskiert dort aber, vom Fahrer angeschnauzt zu werden, dass man sein Essen wegstecken soll. Auf der Rückfahrt soll man laut Internet seinen Kassenbon vorzeigen, aber unser Fahrer war wohl zu faul zum Kontrollieren.


    An der Kasse gab es Probleme wegen eines Altersnachweises. Das Personal war nett und kompromissbereit, nur etwas kurz angebunden.
    Eine Tageskarte kostet 589 Kronen (24€). Das ist die Art von Eintritt, die man gerade noch so zu zahlen bereit ist, ohne sich auf Alpamare-Niveau abgezockt zu fühlen.


    In den Plänen in den Flyern sind die neuen Rutschen noch nicht eingetragen, in den im Bad aushängenden Plänen aber schon.


    Die Umkleiden sind groß, sauber und perfekt, man darf nur die Spindnummer nicht vergessen. Am Eingang bekommt man einen Bereich von A bis F zugeteilt, das sollte man sich auch merken. Viele Schilder weisen dann den Weg in den jeweiligen Block.


    Ich fange mit dem Rundgang mal ganz rechts, im Coca-Cola Palác Relaxu (mir als Badbetreiber wären solch Namen peinlich), an, dann kommen die Rutschen zum Schluss und es bleibt spannend.
    Hier gibt es ein 25-m-Becken ohne Startblöcke und frischer Temperatur erhöht in der Mitte.


    In einer Ecke stehen 3 mit Mosaiksteinchen geflieste Whirlpools.
    Um das Sportbecken führt ein Schwimmkanal mit schwacher Strömung, quasi ein Lazy River ohne Reifen. (Man kann natürlich auch eigene aufblasbare Strandreifen mitnehmen.) Dieser ist nicht so viel wärmer als das Sportbecken, also immer schön in Bewegung bleiben. Vom Kanal zweigt ein kleiner familienfreundlicher Strömungskreisel ab. Dessen Mitte dient dazu, durch hin- und herschaukeln selbst Wellen zu machen.


    Der runde Kanal hat eine Abzweigung, die in den nächsten Bereich führt. Hier erkennt man die Besonderheit des Bades: Fast alles ist miteinander verbunden.


    Am Tauchturm vorbei, wo man die Profitaucher stalken kann,...


    ...geht es in den Palác Pokladů (Palast der Schätze). Da verbreitert sich der Kanal zu einem Becken, in das sich manchmal ein Wasserfall von der Galerie ergießt.


    Die Gestaltung des Bades ist bunt und hell. Dazu tragen gläserne Dächer, helle Natursteine und Spezialelemente wie ein großer Kraken bei. Das Theming geht in Richtung Südsee/Piraten. Allerdings gibt es dazu verdammt viel Werbung, vor allem an den Rutschen, etwa für diverse Süßigkeiten und ein Architekturbüro. So ähnlich soll es ja auch im Aquaparc Le Bouveret sein.
    Über ein paar Stufen geht es ins Wellenbecken. Die stündlichen Wellen sind ganz lustig.


    Während des Tages wurde einmal ein Großteil des Wellenbeckens mit Schaumstoffrollen abgesperrt. Dann konnte man sich anstellen und diverse aufblasbare Attraktionen nutzen, z. B. eine Art Wippe...


    ...und ein Schaukel-Ufo.


    Um das Wellenbecken herum sind noch diverse Becken versteckt. Neben den Liegen beim Brandungsbereich steht ein Whirlpool.
    Rechts gibt es einen Kinderbereich mit Piratenschiff und drei Edelstahlrutschen: eine mit Kurve, eine Wellige und eine Gerade.


    Dahinter steht ein Spielplatz, das Piratenschiff.
    Hinten links gibt es noch ein Kinderbecken mit Minibreitrutschen und ein Babybecken.
    Daneben startet wieder der unterbrochene Kanal. Dieser führt nach draußen und verbreitert sich zum Außenbecken.
    In der Venkovní Zóna (Outdoorbereich) gibt es ein weiteres Kinderbecken mit Minibreitrutschen und ein Babybecken. Auch eine Liegewiese ist wie immer dabei.


    Irgendwann wird das Außenbecken wieder schmaler, führt aber nicht (wie es der Plan suggeriert) in den Kanal des Rutschenbereiches und wieder nach innen. Stattdessen gibt es mitten im Kanal eine Mauer, die ein direktes Erreichen des nächsten Beteiches verhindert. Keine Ahnung, ob das wegen Unfällen so gelöst wurde, aber bissl unelegant ist es schon.


    Dafür bietet das Außenbecken Sprudelliegen, Schwallduschen und eine Poolbar bei frischen Freibadtemperaturen, die uns am heißen Besuchstag sehr entgegenkamen. Im Winter dürfte das weniger angenehm sein.


    Dahinter im Gebäude liegt der Indoorteil der Bar (Koralový Dóm). Dort gibt es auch in Fels eingefasste Aquarien. Auf der anderen Seite der Aquarien gibt es noch ein warmes Becken zum Fischegucken. Schön gemacht.


    Über diesem Bereich liegt die Gastro, wie so oft als Tablett-Kantine ausgeführt und sehr billig. Geschmacklich geht es auch in Ordnung.
    Zurück zum Kanal, der sich außen mit dem Ende des Wildbachs vereint und ins Gebäude in den Rutschenbereich, den Palác Dobrodružství (Palast der Abenteuer) führt. Dort vollführt er noch einen ziemlich großen Kreis unterhalb der Ebene mit den Rutschenausläufen. Dort gibt es außen Schwallduschen, unter den letzten Metern der X-Tube Kletterseile...


    ...und 2 Wassersäulen.


    Weiter hinten sind außerdem 2 Whirlpoolnischen und Wasserfallgrotten.


    Eine schöne versteckte und überraschend ruhige Ecke im Bad. Für richtiges Whirlpoolfeeling ist das Wasser aber zu kühl.


    Jetzt sind endlich die Rutschen dran. Bis auf den Wildbach verlaufen alle Rutschen komplett innen. Auf allen Rutschanleitungen ist unten von einem Hersteller namens Sportakcent die Rede, aber die meisten Rutschen sind von Polin. Die 2 neuen sind von Wiegand und er Wildbach wurde vom Bad frei Schnauze modelliert.
    Die Fugen sind nicht schmerzhaft, aber manchmal spürbar "hubbelig".
    Die Fotos im Rutschenbereich sind alle ziemlich unprofessionell, denn es war eng wie im Glaxy Erding oder im Aqualand Köln und nicht immer genug Platz, um zurückzugehen und ein komplettes Foto der Rutsche zu machen.
    Zunächst muss man sich entscheiden, ob man rechts die Galerie oder links den Turm hochsteigt. Gehen wir erstmal nach rechts. Nach einer Treppe gelangt man vorbei am Zwischenbecken des Wildbachs zu 2 Treppen. Die rechte davon führt zum Rodinný Tobogán, einer Familienfreirutsche. Alle Rutschen haben zeitgesteuerte Ampeln, sodass sich an allen Rutschen Schlangen von 3-10 Minuten Länge bildeten. Der Wildbach und der Trichter haben zudem Stopp-Schilder. Sollte ein Bademeister per Videoüberwachung unvernünftiges Verhalten beobachten, leuchten die Schilder auf und einer nervtötende Sirene jault. Das geschah auch öfter. Drehkreuze gibt es nicht mal am Trichter.
    Die Freirutsche vollführt einen flachen Startjump, eine Acht und eine Rechtskurve in den Flachwasserauslauf. Als Familienrutsche okay, sonst langweilig.


    Die Plattform links daneben dient als Start für 4 Rutschen, davon erreicht man 2 durch die vordere und 2 durch die hintere Treppe. Von der vorderen Treppe aus rechts startet Kamikadze. Das ist eine recht ungewöhnliche Rutsche. Es geht mit einem steilen Jump...


    ...und einer Linkskurve los, dann kommt eine Gerade und ein finaler Drop ins hoch befüllte Landebecken. Quasi eine durch eine Kurve unterbrochene Kamikaze. Sehr lustig. Kamikadze und die Freirutsche führen beide in den hintersten Winkel der Rutschenhalle und haben da auch ihre Ausläufe.


    Gegenüber von Kamikadze startet Tornado (laut Flyer ehemals Twister), eine bunt gestreifte Black Hole. Deren Verlauf besteht aus einer Acht, einem flachen Jump, einer Linkskurve und noch einem flachen Jump. Der erste Teil hat Lightspots und ist eine Art White Hole, nur dass die Röhre von innen rot ist. Dann kommt ein Black-Hole-Part mit dunklen Passagen und Sternhimmel. Die Effekte sind gelungen, das Tempo eher bescheiden.


    Über die hintere Treppe gelangt man zum Wildbach. Der führte früher nur draußen lang, aber dieses Jahr wurde der Außenteil erneuert und ein Innenteil vornedrangebaut, der sich einmal halb um den Indoorrutschenbereich rumschlängelt. Der Innenteil heißt Canyon, der Außenteil nach wie vor Divoká Řeka. Dort gab es eine sehr lange Schlange, die sich andererseits auch am schnellsten bewegte. An die Ampel am Start hat sich irgendwie keiner gehalten, alle sind einfach gerutscht, wenn der Vordermann nicht mehr zu sehen war. Der Start besteht aus Edelstahl.


    Der Bach macht vollführt erst eine Gerade und einen überdachten U-Bogen nach links. Der bietet Lichtspots und ist zwar nicht so dunkel wie eine richtige Black Hole (die Rutschrinne ist ja nach wie vor hellblau), aber schon ein ungewöhnliches Element in einem Wildbach.


    Weiter geht es mit einer Rechts- und einer Linkskurve sowie einer Geraden mit Glasstück. Ein Wildbach mit Glas - das ist doch mal was Besonderes! Zwar vermindert das viele Wasser den klassischen Hilfe-die-Rutsche-ist-zu-Ende-Thrill etwas, aber die herumschwebenden Wassermassen bieten von innen wie von außen auch einen interessanten Anblick.


    Es folgen noch ein Bogen nach links und einer nach rechts, bevor die Rinne die Wand durchbricht. Der nun kommende Teil des Wildbachs wurde zum Winter 2014 übertunnelt, wie ich auf einem Onride gesehen habe, bei meinem Besuch im Sommer war er aber offen. Einige Meter vor dem Wanddurchbruch haben eine Abdeckung, um Durchzug zu verhindern.


    Draußen macht der Wildbach einen U-Bogen nach links, in dessen Mitte sich ein freiwilliges Zwischenbecken befindet. Das Becken zu erreichen ist nicht so schwer wie etwa in Stralsund, aber wenn man es zu spät sieht, kann man durchaus mal vorbeirauschen. Nach einer letzten Linkskurve und einer Geraden aus Edlestahl landet der Wildbach im Zwischenbecken rechts neben dem Start der Familienrutsche, das früher das Startbecken war. Hier endet der neue Teil und der alte beginnt. Im Winter ist der alte Teil gesperrt, obwohl Start- und Auslaufbecken mit dem Innenteil verbunden sind. Wahrscheinlich wären die Heizkosten einfach zu hoch. Der neue Teil hat ein familienfreundliches Tempo, lustig ist, dass in den Kurven sehr viel Wasser hochschwappt und auf den Rutscher niederprasselt. Dazu ist die Rutsche recht lang und die Effekte sind toll. Durch eine Treppe kann man nun aus der Rutsche und zurück ins Gebäude gehen, was ich zimperlicheren Rutschern auch raten würde.


    Sonst schwingt man sich an einer Stange über eine Startschwelle (übrigens eine bequeme hügelförmige und nicht eine mit so einer hohen Stufe wie in Linstow). Der alte Teil verläuft hangverlegt und beschreibt im Großen und Ganzen einen Rechtsbogen, der allerdings durchsetzt ist mit Kürvchen, Schlenkern und steilen Schwellen. Der Wasserfluss und das Tempo sind sehr hoch, man wird ordentlich gegen die Wände geschleudert und sackt immer mal wieder unerwartet ein Stück ab, weil eine plötzliche Schwelle aufgetaucht ist. Damit hat der Außenteil klar den heftigeren Verlauf, ein bisschen wie eine längere Version des Wildbachs in Linstow. Dann gibt es wieder ein Zwischenbecken, das man durch eine Treppe verlassen kann. Eigentlich ist das fast schon ein Landebecken, denn danach folgen nur noch wenige Meter Strecke.


    Wer lieber im Kanal, der vom Außenbecken in den Rutschenbereich führt, landen will, muss weiterrutschen. Es folgen noch eine Rechtskurve und eine letzte Schwelle, die einen in den Beginn des Kanals wirft.


    Angeblich kann der Wildbach in 3 Geschwindigkeitsstufen laufen, die sich alle halbe Stunde abwechseln. (Und vermutlich nur auf den neuen Teil Einfluss nehmen.) Bei meinem Besuch lief er aber permanent auf der Medium-Stufe. Auf Nachfrage erklärte ein Bademeister, die Höchststufe sei kaputt.
    Der Wildbach ist das Highlight im Aquapalace und einfach super. Der erste Teil besticht durch seine Effekte, der zweite durch seinen Verlauf. Fugen sind bei dem starken Wasserfluss nicht zu spüren. Familien können bei leichter und mittlerer Stufe den ersten Teil nutzen. Auch das Abbremsen zwischen altem und neuem Teil hat mich nicht so gestört, weil die Fahrt ja insgesamt recht lang ist. Nur das letzte Zwischenbecken nervt ein wenig. Definitiv einer der besten Wildbäche, besser als die in Stralsund und Karlsruhe. Der Rutschentyp ist in Tschechien außerdem eine Rarität, es gibt nur einen anderen Wildbach im Aquapark Olesná Frýdek-Místek.
    Links neben dem neuen Wildbach, einige Stufen höher, startet der Tobogán Frekvence 1. (Frekvence 1 ist ein tschechischer Radiosender, dessen Logo mehrmals außen auf der Rutsche zu sehen ist.) Die gelbe Röhrenrutsche vollführt eine Gerade, eine Acht, einen Rechtsbogen, eine Gerade und noch eine Rechtskurve. Tornado und die Frekvence 1 führen beide unter den Freefalls und der Breitrutsche durch, kreuzen sich dort und unter der jeweils anderen Rutsche. Auf den ersten Blick scheint es, als wäre der Auslauf vom Twister der von Frekvence 1 und umgekehrt. Zur Röhrenrutsche kann ich prinzipiell auch nur das schreiben, was ich schon zu so vielen Rutschen gesagt habe: Familienfreundlich und nicht allzu schnell.


    Ganz links auf der Galerie, nur einige Stufen erhöht, starten eine orange Breitrutsche und zwei sehr niedrige Freefalls. Die drei Rutschen haben eigentlich dasselbe Gefälle, keine Wellen und sind sehr harmlos. Auf den Freefalls kann man etwas abheben, trotzdem fand ich sie nicht so richtig spannend. Hier gab es übrigens nie Schlangen.


    Weiter hinten in der Rutschenhalle steht noch ein richtiger Rutschenturm mit Wendeltreppe, von dem 3 Rutschen starten. Die Treppe ist voller Leute mit Reifen, die zur X-Tube wollen. Wenn man zum Trichter will, kann man sich ganz gut durchquetschen, wenn man zur anderen Reifenrutsche will, hat man aber keine Chance, weil man ja noch den Reifen schleppen muss. In der unteren Ebene des Turms startet Spacebowl, ein Plumpstrichter. Ich hatte hier eine hohe Hemmschwelle wie in Obertshausen erwartet, aber die Wartegatter waren tatsächlich voll und man musste etwas über 5 Minuten anstehen.


    Die Turboröhre ist von innen dunkel und vollführt eine ganz leichte Rechtskurve. Das Gefälle ist nicht so steil wie in Obertshausen, es hält sich in Grenzen. Der Trichter kam mir ziemlich klein vor. Der Trichter ist vergleichsweise harmlos, aber dieser Rutschentyp ist einfach generell immer wieder lustig. Für Spacebowl-Anfänger ist das Prager Exemplar auch gut geeignet.


    Das Auslaufbecken ist seitlich am Kanal angelagert und durch eine Kette abgetrennt.


    Aber ganz oben starten die 2 Reifenrutschen des Bades. Und die sind wirklich gut! Zum Rutschen gibt's Einzel-, Doppel- und Dreierreifen, bei letzteren liegen 2 Sitzlöcher nebeneinander und eins vorne. Einzelreifen lagen meist schon am Auslauf rum, auf andere Reifen musste man einige Minuten warten. Nachdem man die Treppe verlässt, sind die Wartebereiche durch ein Gatter abgetrennt. Links startet der [move]Hypogán[/move], 130 m lang und damit laut Bad die eine der längsten Rutschen Tschechiens. Die schwarz-weiß gestreifte offene Reifenrutsche hatte immer nur 1-3 Leute in der Schlange (man musste aber erstmal die volle Treppe hochkommen). Zu Unrecht!


    Die Rutsche vollführt erst 2 Achten untereinander und dann eine Gerade und eine doppelte Rechtshelix. Man schaukelt dabei schön hoch und beschleunigt in der letzten Helix ziemlich. Zudem ist die Rutsche schön lang. Wie immer macht es im Doppelreifen etwas mehr Spaß. Dreierreifen passen nicht in die Rinne.
    Die Rutsche wurde von einer Hypothekenbank gesponsort, deswegen hängt dort auch entsprechende Werbung, die immerhin an die Lokalität angepasst wurde. („Nichtschwimmer? Wir lassen Sie nicht untergehen.“ oder „Wie eine Wasserrutsche – der schnellste Weg zum eigenen Haus“)


    Und dann wäre da noch rechts die rote X-Tube, die erst dieses Jahr gebaut wurde und sich Crazy Tube nennt. Die Ampel am Start haben wie beim Wildbach hier alle ignoriert.


    Der Verlauf besteht aus einem Linksbogen, einer Geraden, einer Linkskurve, noch einer Geraden, einer Linkshelix, einem Rechtsbogen und einer letzten Gerade in den Auslauf. Als Effekte gibt es Daylight-Punkte und -Ringe, letztere blinken an einer Stelle sogar so, dass sie quasi zu Lauflichtringen werden.


    Die berühmten X-Tube-Kurven schaukeln den Rutscher richtig durch und einige Jumps machen alles noch spaßiger, sodass die X-Tube (meiner Meinung nach) nach dem Wildbach zur zweitbesten Rutsche im Aquapalace wird.
    Nach dem heftigsten Jump ergießen sich zwei dicke Wasserstrahlen in die Röhre (wahrscheunlich um das Unfallrisiko zu mindern) – ein beeindruckender Anblick.
    Auf den geraden Strecken zwischen den Kurven verengt sich die Rutsche.


    Das Landebecken liegt genau über dem Kanal.


    Fazit: Für Familien, die etwas tiefer in die Tasche greifen wollen, ist das Bad aufgrund der vielen Becken und Kinderbereiche, der schönen Gestaltung und vieler familienfreundlicher Rutschen eine echte Empfehlung. Sportler, die nicht gerade den Tauchturm nutzen wollen, sind in den billigeren Sportbädern Prags wohl besser aufgehoben. Der Trichter ist nett, die Kamikaze ist witzig und auf den 2 schönen Reifenrutschen und im genialen Wildbach finden auch anspruchsvollere Rutscher ihr Plätzchen. Von der Beckenlandschaft her sicher das beste Bad Tschechiens, von den Rutschen her hat mir das Aqualand Moravia aber besser gefallen.

    Jetzt war ich auch da. Hier meine Eindrücke und Bilder der diesjährigen Neuerungen.


    Neue Umkleiden
    Der neue Umkleidebereich hat braun-orange Kabinen und sieht moderner aus als auf den Tuberides-Bildern. Ich war zufrieden.


    Die Duschen wurden auch erneuert. Leider ist die Temperatur nicht regulierbar und der Strahl ziemlich schwach, aber immerhin siehts besser aus. Für die Note 2 in Umkleiden reichts.


    Frozen Bob


    Im neuen Rutschenbereich gibt es folgende Bahnen:
    -Matten-Multislide-Boomerang (nenne ich jetzt mal so...)
    -2mal Matten-Freirutsche
    -2mal Matten-Freirutsche


    Der Bereich ist im Eis-Felsen-Look gestaltet. Ganz schön, auch wenn es von der restlichen Parkthematisierung abweicht. Ist mal was anderes.


    Der Wartebereich ist mit Felsen und Holzzäunen verschönert worden.


    Nachdem man etwa 5 Minuten gewartet hat, schneidet die Warteschlange den Weg derer, die von den Rutschenausläufen kommen. Die geben ihre Matten an die Neulinge ab und verschwinden durch den Ausgang zwischen den Treppenaufgängen. Manchmal hat jemand seine Matte behalten und die flehenden Blicke ignoriert, aber meistens hats funktioniert.


    Hat man eine Matte, kann man sich zwischen 2 Treppenaufgängen entscheiden. Der rechte, niedrigere, führt zum Start einer sehr merkwürdigen Rutsche: einer Art Boomerang, dessen erster Teil als Triple Slide ausgeführt ist. Vor den Rutschenstarts muss man meist nur eine Minute oder so warten. Die Ampel am Start kann man getrost ignorieren, man sieht ja den Auslauf. Die Abfahrt auf der Multislide ist kurz, aber schnell und lustig. Bvor man zur Pendelstrecke gelangt, saust man über den Wasserspiegel des flachen Auslaufbeckens. Kleine Kinder werden da oft abgebremst und erreichen die Pendelstrecke gar nicht erst. Der Rest pendelt das Stück ungefähr zur Hälfte hoch und - bleibt stehen. Die Gummimatte bleibt einfach an der Rutsche kleben und man muss selbst absteigen. Weil der Boomerang so niedrig ist, geht das.


    Trotzdem eine Fehlkonstruktion und wohl die schlechteste Boomerangrutsche. Taugt nur als Multislide für Kinder.


    Die linke Treppe führt zu den Starts von 2 Paar Freirutschen, von denen jeweils die beiden inneren und äußeren eine symmetrischen Verlauf haben. Diese Rutschen sind anfangs weiß und werden auf halber Strecke blau. Die Ampeln schalten ganz flott, hier sollte man sich dran halten. Die Starts sind optimal: Man kann sich reinlegen und hinten schön mit den Füßen abstoßen.


    Die linke innere Rutsche macht nach einem Anfangsjump eine Linksknick und eine Rechtshelix, in der man beschleunigt, um einen roten Turm. Dann führt sie durch eine kleine Eisgrotte.


    Es folgen ein flacher Jump, einige Schaukelkurven, die ihren Zweck voll erfüllen, und ein Rechtsbogen. Die rechte innere Rutsche hat dasselbe Layout, nur spiegelverkehrt.


    Die linke äußere Rutsche macht auch erst einen Jump. Dann folgen eine Gerade und ein Rechtsknick, wo man erst beschleunigt und dann schaukelt. Das Spiel wiederholt sich mehrmals, dann kommen auch hier Schaukelkurven und ein Rechtsbogen. Die rechte äußere hat einen symmetrischen Verlauf.


    Von der Rutschenstart-Ebene lässt sich leider kein Foto vom Verlauf aller Rutschen machen, auch beim Stukas-Turm hat man nur mäßigen Erfolg.


    Zum Glück gibt es den Parkplan.


    Am Ende saust man noch ein über das flache Becken, in das alle Rutschen münden. Das Rutschgefühl ähnelt dem eine Flachwasserauslaufs. Das Becken ist durch Ketten unterteilt, kein Verletzungsrisiko.


    Die Freirutschen sind flott, schaukelig und erste Sahne. Mir persönlich kamen die inneren etwas heftiger vor.
    Insgesamt eine richtige Erweiterung des Wasserparks, da sowohl eine neue Besonderheit (Mattenrutschen) geboten als auch die Kapazität verbessert wird. Nur das Boomerang-Stück bei der unteren Rutsche ist Blödsinn.


    Andere Ergänzungen
    Ansonsten habe ich auch noch einige allgemeine Ergänzungen zu den Berichten von Tuberides (http://www.tuberides.de/report.php?id=177) und Flowrider:
    -Die (aus Sicht der Anstehtreppe) linke Black Hole ist eher dunkel und hat den (sehr kurzen) Soundeffekt. Die rechte wird durch weiße oder blaue Flächen erhellt. Im Edelstahlteil gibt's bei beiden oben Lichtbänder einen Wasserfall, die rechte hat (glaube ich) sogar 2 davon.
    -Der mit Sand und Steinchen bedeckte Betonboden auf den Wegen und im Stukas-Turm ist barfuß sehr unangenehm bis schmerzhaft. Andere Treppen bestehen aus Eisen, das in der Hitze fast glüht.
    -Ich muss doch noch mal ein paar gute Worte für den Crazy River einlegen. Wenn man vorher im Lazy River schön Reifenpaddeln übt, kann man schon schnell vorankommen, und die letzte Kurve ins Auslaufbecken ist recht schnell. Ich musste jedenfalls nirgendwo "minutenlang verweilen" , sondern habe pro Becken durchschnittlich etwa 10 Sekunden gebraucht. (Könnte eine neue Art von Wettrutschen werden.) Natürlich muss man dann auch mal ein paar Leute vor sich her unfreiwillig in die Rutschenfortsetzung schieben. :) (Nicht mit den Händen sondern durch paddeln, vgl. Autoscooter.)
    -Zustimmen dagegen kann ich eurem Fazit zum Personal. Bei Frozen Bob hat einer angeboten, beim Rutschen auf meine (nicht wasserfeste) Kamera aufzupassen. Der Lifeguard bei Twin Peaks war sah nicht genervt aus, obwohl wir uns beim Einsteigen unsagbar doof angestellt haben (innerlich war er sicher kurz vorm Ausrasten).
    -Es gibt 2 Berge auf dem Mars, die denselben Namen tragen wie Twin Peaks.
    -Der Auslauf der Kamikas ist fast so hart wie der der Stukas.
    -Ich würde Water Jump eher mit einem Cannonball als mit einem High Fly vergleichen.
    -Wir durften Typhoon und Water Jump auch im Liegen rutschen. :P
    -Die Wellen im Shark Bay sind sehr hoch, aber dennoch nicht ganz so heftig, wie sie aussehen.
    -Aus dem Felsen im Coral Bay ergießt sich zeitweise ein Wasserfall.

    Das sieht ja besser aus als ich es erwartet habe.
    Wird es wieder so ein Eröffnungsvideo wie zum Topas geben?



    Ich freu mich schon seit einer halben Ewigkeit auf neue Bilder und Videos aus dem Alpamare, die dem aktuellen Tuberides-Standard entsprechen. Zumal die Zukunft des Bades ja noch nicht wirklich sicher ist.


    Stimmt, der derzeitige Bericht ist ja etwas arm an Fotos - nur eins pro Rutsche oder so.


    Die Eintrittspreise sind sehr günstig. Erwachsene zahlen 3,50 Euro für eine Tageskarte, ermäßigt kostet der Eintritt 2 Euro (und den ermäßigten Tarif dürfen sehr viele Gruppen nutzen: Kinder, Arbeitslose, Behinderte, Schüler, Studenten, Azubis, Wehr- und FSJ-leistende...). Hat uns auch sehr überrascht, zumal das Freibad recht groß ist.


    Kurios: Städtische Freibäder sind irgendwie immer am billigsten. Während der Preis bei Indoorbädern sehr variabel ist, gibts im Outdoorbereich nur sehr billige Freibäder (oft auch mit guten Rutschen) und sehr teure Wasserparks.

    Bei mir steht:
    Das Video steht aus urheberrechtlichen Gründen in ihrem Land nicht zur Verfügung. :(



    Kabel 1 Abenteuer Leben hat mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen, ...
    Da die Parks nur ziemlich oberflächig betrachtet werden, gehe ich davon aus, dass es in nächster Zeit weitere Berichte von den Besuchen geben wird.


    Wieso sollte man denn die Wasserparks nicht vergleichen? Das sind Einrichtungen mit gleichem Ziel und gleicher Zielgruppe.
    Wenn der Vergleich oberflächlich geschieht, ist das natürlich doof.

    Eine schöne Auflistung.
    Denkansatz: Wie könnte die von Rider2013 vorgeschlagene offene Freefall von einem Turm wie auf der Abbildung realisiert werden? In einem komplett outdoor oder indoor (in einer Kuppel wie in Erding) gelegenen Turm geht das natürlich, aber hier müsste die offene Rutsche
    - offen draußen langführen, dann bräuchte man an Start und Auslauf diese Anti-Zugluft-Plastiklappen und im Winter wäre das Rutschen sehr kalt. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
    - oder übertunnelt sein. Wird das gebaut? Könnte ja ganz thrillig sein, so eine enge Tunnel-Freefall.
    - oder durchs Treppenhaus führen. Da bräuchte man einen eher breiten Turm, was auf den auf der Abbildung nicht so zutrifft.


    Ich kann mich gern wiederholen: Bestes Beispiel ist der Waterpark Faliraki. Dort stehen über 20 Polin-Röhren - nicht eine einzige hat schlechte Nähte oder wirkt irgendwie billig! Genauso verhält es sich mit den Rutschen um Aqualand Antalya und auch in diversen Hotels, die von mir besucht wurden.
    Ich kann diese unobjektiven, stumpfen, dämlichen Pauschalisierungen echt nicht mehr hören!


    Der Satz von Rider2013 war fast richtig, es fehlt der Zusatz "in Mitteleuropa".


    Die genannten Anlagen sind aber in der Türkei, oder? Dass die dort zusammengebauten Rutschen besser sind, habe ich auch schon gehört.
    Aber Fakt ist, die Rulantica-Rutschen werden hierzulande zusammengesetzt und verfugt werden.